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„Schutz von Menschen und Tieren muss Vorrang haben“ – GRÜNE Ratsfraktion unterstützt weitere Einschränkungen bei Silvester-Böllerei in Osnabrück

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Das alljährliche Silvesterfeuerwerk gerät zunehmend in Verruf. Kritiker bemängeln eine hohe Feinstaubbelastung, Sicherheitsprobleme und einen enormen Stress für die Tierwelt. Die GRÜNEN fordert daher Böller-Verbotszonen in Osnabrück.

Die GRÜNE Ratsfraktion begrüßt, dass sich nun auch der CDU-Chef für eine Böller-Verbotszone in Osnabrück einsetzt. „Wir freuen uns, dass Brickwedde dem Vorschlag der Umwelthilfe und uns folgt, die Silvester-Böllerei in Osnabrück einzuschränken. Dabei sollte aber nicht nur der Zoo, sondern auch das Tierheim, Bauernhöfe sowie weitere Gebiete, wie die Grünen Finger und die Parks, als Schutzzonen in Betracht gezogen werden. Schließlich leben auch dort viele Tiere“, so die tierschutzpolitische Sprecherin Diana Häs und ihr Ratskollege Thomas Klein.

CDU-Vorschlag sei zu kurz gedacht

Aus Sicht der GRÜNEN ist die Debatte um die Schädlichkeit der privaten Feuerwerke überfällig. „Die Silvester-Böllerei ist für über 15 Prozent des Feinstaubausstoßes verantwortlich. Der ist vor allem für Kinder, Vorerkrankte und Alte ein gefährliches Risiko. Und die, also die Schwächeren, müssen der Maßstab politischer Bewertung sein. Schließlich endet die Freiheit des Einzelnen da, wo die Gesundheit gefährdet ist. Ein gutes Beispiel ist das Rauchverbot.“, erläutert der ordnungspolitische Sprecher Thomas Klein. „Auch Tiere leiden sehr. Das weiß jeder, der ein Haustier hat. Und Tiere gibt es bekanntlich ja nicht nur im Zoo. Deswegen ist der CDU-Vorschlag viel zu kurz gesprungen.“, ergänzt Häs.

Flächendeckendes Verbot rechtlich nicht machbar

Klar sei aber auch, dass ein flächendeckendes Verbot derzeit rechtlich nicht machbar ist. „Mein Eindruck ist aber, dass immer mehr Menschen aus Vernunftgründen auf die Böllerei verzichten. Wir sollten dennoch prüfen, wo punktuell, aus Menschen- und Tierschutzsicht Verbote sinnvoll sind. Und zudem ist zu überlegen, ob wir den Bürgerinnen und Bürgern nächstes Silvester nicht eine Alternative wie eine große Laser-Show an zentralem Ort anbieten und so noch mehr Menschen dazu bringen, freiwillig zu verzichten.“, so Häs abschließend.

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