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Startseite Deutschland & die WeltSchneider fordert Freileitungen statt Erdkabel für schnellere Energiewende
Deutschland & die Welt

Schneider fordert Freileitungen statt Erdkabel für schnellere Energiewende

von Hasepost Redaktion 10. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 10. Januar 2026
Foto: dts
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Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) fordert, beim Ausbau der Stromnetze künftig auf neue Erdkabel zu verzichten und stattdessen ausschließlich auf oberirdische Freileitungen zu setzen. Damit sollen nach seinen Worten sowohl das Tempo der Energiewende erhöht als auch die Kosten deutlich gesenkt werden.

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, bei neuen Projekten für den Netzausbau nur noch auf Freileitungen statt auf Erdkabel zu setzen. Ziel sei es, erneuerbare Energien schneller ins Netz zu bringen. Schneider sagte der „Rheinischen Post“: „Alle in der Koalition haben sich zu den Klimazielen bekannt. Und was die Energiewende angeht, unterstütze ich das Anliegen, die Kosten zu senken. Ein großer Kostentreiber ist das aufwendige Verbuddeln von Übertragungsnetzen unter die Erde.“

Forderung nach Priorität für Freileitungen

Mit Blick auf die künftige Ausgestaltung des Netzausbaus plädierte Schneider dafür, nur bereits geplante und genehmigte Leitungen unterirdisch zu verlegen. „Deswegen bin ich dafür, dass nur noch die Überlandleitungen unterirdisch verlegt werden, die bereits geplant und genehmigt wurden. Alle weiteren sollten als oberirdische Freileitungen ausgebaut werden, um das Tempo zu erhöhen und die Kosten zu senken“, forderte Schneider der „Rheinischen Post“ zufolge.

Elektromobilität und Klimaziele

Mit Blick auf jüngste Studien, wonach der Verkehrs- und der Gebäudesektor bei den Klimazielen hinterherhinken, verwies Schneider auf positive Entwicklungen bei Elektroautos. „Ich will, dass im nächsten Schritt auch mehr Privatleute die Chance auf den Umstieg nutzen. Darum werde ich schon bald das neue Zuschussprogramm für die E-Mobilität vorstellen. Das wird der Elektromobilität nochmal einen großen Schub geben“, so der Minister in der „Rheinischen Post“.

Schneider betonte zugleich die Bedeutung der bestehenden Klimaschutzregelungen im Zuge der geplanten Reform des Heizungsgesetzes. Das bisherige Gebäudeenergiegesetz sei der entscheidende Faktor, um CO2 einzusparen, sagte er der „Rheinischen Post“. „Die Klimaschutzwirkung des Gesetzes muss erhalten bleiben. Das ist die SPD-Position. Wie man das am Ende macht, klären wir intern“, so der Minister.

Förderung für Wärmepumpen

Zur Frage des Heizens und der Umrüstung von Heizsystemen erklärte Schneider, Wärmepumpen würden sich langfristig für die meisten lohnen. „Aber gerade Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen brauchen die Zuschüsse, um sich die Anschaffung überhaupt erstmal leisten zu können. Sparpotenzial sehe ich eher bei den Gutverdienern, die sich die Wärmepumpe auch ohne staatliche Förderung leisten können“, sagte Schneider der „Rheinischen Post“.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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