# Schleswig-Holsteins Innenministerin: Bürger sollen Notfallvorräte anlegen Datum: 15.10.2025 06:40 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://www.hasepost.de/schleswig-holsteins-innenministerin-buerger-sollen-notfallvorraete-anlegen-645219/ --- Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) hat die Bevölkerung zur Eigenvorsorge für Krisen- und Konfliktfälle aufgerufen. Gegenüber der FAZ (Mittwochsausgabe) verwies sie auf eine Zeit, in der man „nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden“ lebe. Der Norden rücke bei möglichen hybriden Bedrohungen in den Fokus; Drohnenüberflüge dienten aus ihrer Sicht eher der Verunsicherung. Schleswig-Holstein habe zudem ein Drohnenkonzept entwickelt und trotz knapper Haushaltslage zehn neue Stellen bei Landespolizei und Verfassungsschutz geschaffen. ## Aufruf zur Eigenvorsorge Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) rief dazu auf, sich selbst auf Krisen- und Konfliktfälle vorzubereiten. In Zeiten, in denen man nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden lebe, sei jeder dazu aufgerufen, selbst vorzusorgen, sagte Sütterlin-Waack der FAZ (Mittwochsausgabe). „Die Behörden sind beim Bevölkerungsschutz sehr aktiv. Aber wir können als Staat im Ernstfall nicht die gesamte Bevölkerung evakuieren und versorgen. Die Menschen müssen im Notfall mit dem auskommen, was sie zu Hause haben“, sagte Sütterlin-Waack der FAZ (Mittwochsausgabe). Jeder sei dazu aufgerufen, selbst einige Lebensmittel, Wasser, ein paar Kerzen oder Taschenlampen, einen Campingkocher und vielleicht auch ein Notstromaggregat vorrätig zu haben, um ein paar Tage allein klarzukommen. „Wir leben in einer anderen Zeit als noch vor fünf Jahren. Aber ich habe immer noch den Eindruck, dass viele Menschen in Deutschland sagen, das ist alles so weit weg“, so Sütterlin-Waack der FAZ (Mittwochsausgabe). ### Drohnen und hybride Bedrohungen Der Norden Deutschlands ist bei Fragen möglicher hybrider Bedrohungen in den Fokus gerückt. Aus Sicht der Landesinnenministerin dienen die jüngsten Drohnenüberflüge eher der Verunsicherung als der Ausspähung. „Das sind die kleinen Nadelstiche, die immer wieder gesetzt werden“, so Sütterlin-Waack der FAZ (Mittwochsausgabe). ### Konzept gegen Drohnen Sütterlin-Waack widersprach in der FAZ der Kritik, dass die Behörden ähnlich wie bei Drohnenüberflügen im Sommer 2024 in Schleswig-Holstein offenbar weiterhin nicht in der Lage sind, Drohnen zu detektieren, geschweige denn vom Himmel zu holen. Schleswig-Holstein habe seitdem ein Drohnenkonzept entwickelt. „Es geht auch darum, solch eine Drohne, wenn nötig, über dem freien Feld abschießen zu können“, sagte Sütterlin-Waack der FAZ. Trotz knapper Haushaltslage seien dafür zehn neue Stellen bei Landespolizei und Verfassungsschutz entstanden. „Wir wappnen uns, damit Verwaltung und Regierung im Fall des Falles weiterfunktionieren kann und die Versorgung der Bevölkerung gesichert ist“, sagte Sütterlin-Waack der FAZ (Mittwochsausgabe). ✨ durch KI bearbeitet, 15. Oktober 2025 06:40. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück