Osnabrück Runder Tisch Schülerbeförderung diskutiert über Verbesserung im Schülerverkehr

Runder Tisch Schülerbeförderung diskutiert über Verbesserung im Schülerverkehr

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Um sich über grundsätzliche Verbesserungen im Schülerverkehr und Möglichkeiten einer Entzerrung in Zeiten von Corona auszutauschen, sind am Mittwoch (23. September 2020) Vertreter der Stadtwerke Osnabrück sowie der weiterführenden Schulen, des Stadtelternrates, des Stadtschülerrates und der Osnabrücker Stadtverwaltung zusammengekommen.

„Wir hatten ein sehr konstruktives Gespräch, bei dem alle Seiten nicht nur die Situation aus ihrer Sicht dargestellt, sondern auch Bereitschaft signalisiert haben, sich zu bewegen“, sagte Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann nach dem Treffen. Die Stadtverwaltung hatte zu diesem Gespräch bereits Mitte September eingeladen.

Unterschiedliche Maßnahmen erforderlich

Schon in den vergangenen Wochen hatte es intensive Gespräche zwischen den Schulen und den Verkehrsbetrieben gegeben und auch schon Lösungen herbeigeführt. Eine wichtige Erkenntnis ist jedoch, dass in vielen Fällen für konkrete Maßnahmen zunächst die Datenlage verbessert werden muss. Denn die Situation ist durchaus von Schule zu Schule und von Buslinie zu Buslinie unterschiedlich. „Wenn beispielsweise an einer Schule die Mehrheit der Schüler mit Fahrrad kommt, ist es nicht notwendig, am Busverkehr oder an den Schulanfangszeiten etwas zu ändern“, so Beckermann. Anderswo könnten solche Maßnahmen dagegen sehr wohl geboten sein.

Schulstandorte im Stadtgebiet gut angebunden

„Wir haben im Stadtgebiet den entscheidenden Vorteil, dass wir über ein sehr gut ausgebautes Liniennetz mit eng getakteten MetroBus-Achsen, einer Ringbuslinie und mehreren Umsteigepunkten verfügen“, erläuterte Stadtwerke-Verkehrsbetriebsleiter André Kränzke. Die Schulstandorte seien hierüber gut angebunden, die Basis für einen zeitlich entzerrten Schülerverkehr und somit einer Reduzierung der Schülerspitzen sei daher gegeben.

Überfüllte Busse vermeiden

Als eine Herausforderung wurde jedoch das Problem des letzten Busses identifiziert. Schülerinnen und Schüler machen sich morgens möglichst spät auf den Weg zur Schule. Daher kann es sein, dass Busse überfüllt sind, während auf derselben Linie zehn Minuten zuvor ein deutlich weniger genutzter Bus gefahren ist. Darüber hinaus steigen auch an den letzten beiden Haltestellen vor Erreichen der Schulen häufig noch Schüler zu. „Deshalb appelliere ich an die Schülerinnen und Schüler, möglichst einen etwas früheren Bus zur Schule nehmen können, um überfüllte Busse zu vermeiden“, sagt Beckermann. „Wer in unmittelbarer Nähe zur Schule wohnt, sollte nicht den Bus, sondern das Fahrrad nehmen.“ Gerade im Herbst und Winter, wenn mehr Schüler die Busse nutzen, sollten sie es vermeiden, jene Busse zu nehmen, die erst kurz vor Schulbeginn ankommen und entsprechend voll sind.

Arbeitsgruppe

Um Daten austauschen und Maßnahmen klären zu können, haben die Gesprächsteilnehmer vereinbart eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen. In kleinerer Runde soll noch vor den Herbstferien das erste Treffen stattfinden.


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