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Startseite AktuellRückkehr ins Rampenlicht: Ex-Zoo-Chef Busemann lädt zur Abrechnung in vier Akten
AktuellOsnabrückZoo Osnabrück

Rückkehr ins Rampenlicht: Ex-Zoo-Chef Busemann lädt zur Abrechnung in vier Akten

von Heiko Pohlmann 16. Juni 2025
von Heiko Pohlmann 16. Juni 2025
Quo Vadis Zoo Osnabrück / Hintergrundfoto: Pohlmann
129

Der frühere Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann meldet sich zurück – und das mit einer dramatisch inszenierten Pressekonferenz. Zwei Jahre nach seinem Ausscheiden lädt er für den 25. Juni ins Hotel Walhalla, um unter dem Titel „Quo vadis, Zoo Osnabrück?“ in vier Akten und einem Epilog seine Sicht der Dinge zu präsentieren.

Hier finden Sie einen aktuellen Kommentar zur geplanten Pressekonferenz.

Während Andreas Busemann sich am Mittwoch kommender Woche voraussichtlich als Aufklärer in eigener Sache inszenieren wird, laufen im Hintergrund zwei juristische Verfahren rund um seine frühere Tätigkeit auf dem Schölerberg.
Busemann-Nachfolger Philipp Bruelheide kontert hingegen mit guten Zahlen und regt an, persönliche Dinge doch besser nicht in die Öffentlichkeit zu tragen.

Theaterreife Inszenierung für eine Pressekonferenz

Die Einladung zur Pressekonferenz erinnert eher an ein Bühnenstück als an einen nüchternen Pressetermin. In einem „Prolog“ kündigt Busemann an, er wolle nach Ablauf der im Auflösungsvertrag vereinbarten Schweigefrist nun „nackte Fakten“ präsentieren. Die vier angekündigten Akte tragen Titel wie „TIME SPIRAL“, „Ohne Plan, Herz und Verstand“ oder „Der Weg zum Millionengrab“. Im Epilog soll es schließlich um „die Rolle“ des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. E.h. Fritz Brickwedde gehen.

Nach eigener Darstellung in der vorliegenden Einladung sei Busemann nach Differenzen mit dem Aufsichtsrat freiwillig aus dem Amt geschieden – sein Vertrag wäre eigentlich bis Juni 2025 gelaufen. Er wirft dem Aufsichtsrat vor, sich nicht an das vereinbarte Stillschweigen gehalten und eine „Schlammschlacht“ gegen ihn entfesselt zu haben.
Die nun angekündigte Pressekonferenz soll also offenbar eine Art Gegendarstellung sein, die mit dem Ende der vertraglich vereinbarten Schweigepflicht jetzt erst möglich sei.

Der Schatten der Vergangenheit

Doch Busemanns Rückkehr auf die Bühne der Öffentlichkeit geschieht nicht im luftleeren Raum. Gegen den ehemaligen Zoo-Chef laufen derzeit zwei juristische Verfahren: Zum einen eine Kündigungsschutzklage, die nach mehreren Terminen beim Arbeitsgericht mittlerweile beim Landgericht Osnabrück anhängig ist. Zum anderen hat die Staatsanwaltschaft Osnabrück Anklage wegen mehrerer mutmaßlicher Straftaten im Zusammenhang mit seiner langjährigen Geschäftsführung erhoben.

Neuer Zoo-Chef Bruelheide kontert mit guten Zahlen

Auf Nachfrage unserer Redaktion äußerte sich der amtierende Geschäftsführer Philipp Bruelheide zurückhaltend: „Ich kann nicht nachvollziehen, warum mein Vorgänger nun erneut den Weg in die Öffentlichkeit sucht. Scheinbar handelt es sich wohl auch um persönliche Angelegenheiten. Das können erwachsene Menschen auch untereinander klären.“

Mit Blick auf die jüngste Entwicklung und die Zukunft des Zoos zeigte sich Bruelheide optimistisch. So sei im Zeitraum Januar bis April 2025 ein Plus von 21 Prozent beim Verkauf von Tagestickets im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet worden. „Diese Entwicklung ist ein deutliches Zeichen dafür, dass unsere neue Marketing- und Vertriebsstrategie, die wir vor rund einem Jahr eingeführt haben, wirkt“, so der Zoo-Chef, der seit Dezember 2023 die Geschäfte am Schölerberg führt.

Besucherzahlen beim Zoo werden jetzt nicht mehr nur geschätzt

Auch bei den Besucherzahlen sieht Bruelheide den Zoo auf gutem Kurs: Anders als unter Busemann würden seit diesem Jahr sämtliche Besuche – auch die von Jahreskarteninhabern – digital und in Echtzeit erfasst. „Würden wir das System meines Vorgängers anlegen“, so Bruelheide weiter, „dann werden wir aber auch in diesem Jahr deutlich über eine Million Besucher zählen“ – eine Marke, die für Busemann stets als wichtiger Erfolgsindikator galt.

Hintergrund: Über das „Prinzip Busemann“ hat die HASEPOST eine dreiteilige Artikelreihe veröffentlicht. Den ersten Teil finden Sie hier.

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Heiko Pohlmann

Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

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