Deutschland & die Welt Roboter – keine Science Fiction mehr

Roboter – keine Science Fiction mehr

-




Roboter waren vor einigen Jahrzehnten noch Science-Fiction. Zu dieser Zeit hätte man sicherlich darüber gelacht, wenn gesagt hätte, dass Roboter heute vermehrt eingesetzt werden. Roboter bauen schließlich heute Autos, entschärfen Bomben und tauchen Ozeane. Selbst bei der Raumfahrt unterstützen Roboter. Doch bevor es zu dieser rasanten Entwicklung kam, mussten Forscher und Entwickler sehr viel Vorarbeit leisten.

Was versteht man eigentlich unter einem Roboter?

Roboter sind Maschinen, welche sich eigenständig bewegen und unterschiedliche Tätigkeiten ausführen. Auf diese Weise werden Roboter auch von ferngesteuerten Maschinen unterschieden. Denn ferngesteuerte Maschinen brauchen von den Menschen Befehle. Sie sind somit auch nicht selbstständig.

Die ersten Versuche menschliche Tätigkeiten durch Roboter zu ersetzen, geht weit zurück. Bereits in der vorchristlichen Zeit haben die Griechen versucht ohne Einwirkung des Menschen Tätigkeiten auszuführen. Auf diese Weise ist auch die erste wasserbetriebene Uhr entstanden.

Können Maschinen sehen, tasten und hören?

Maschinen, die sich selbstständig bewegen, haben ein Problem der Orientierung. Der erste wirklich sehende Roboter ist mithilfe von Fotozellen entstanden. Auf diese Weise konnten Helligkeitsunterschiede ermöglicht werden. Beispielsweise gab es im Jahr 1950 die Roboter Schildkröten Elsie und Elmer, welche zum ersten Mal Lichtquellen ausfindig machen konnten.

Weiterhin haben die Forscher der US-Universität von Kalifornien einen Roboter entwickelt, der dreidimensional sehen kann und sogar Handtücher entfalten kann. Zwei Kameras erzeugen dabei ein dreidimensionales Bild, damit der Roboter sich eigenständig und korrekt bewegen kann.

Darüber hinaus gibt es auch Roboter, welche hören können. Die Waseda-Universität in Japan hat im Jahr 1973 einen Roboter namens Wabot-1 entwickelt, der hören, sehen und laufen konnte. Seine Intelligenz entsprach der eines 18 Monate alten Kindes.

Roboter als Fließbandarbeiter

Roboter wurden in der Industrie bereits in den 1960er Jahren eingesetzt. George Dovel und Joe Engelberger haben mit ihrer Firma Unimation einen Roboter gebaut, den man kommerziell erwerben konnte. Dieser Roboter wurde unter anderem an Fließbändern bei General Motors eingesetzt. Nur 20 Jahre später ist der Einsatz von Robotern bei Autoherstellern zum Normalfall geworden. So haben auch andere Industrien Roboter in die mechanische Fertigung aufgenommen. Auch Drehteile von Drehteile-Loga werden heute von Robotern bedient.

Wo man Roboter heute vorfinden kann

Ob man es glaubt oder nicht, Roboter sind heute in sehr vielen Bereichen vorzufinden. Meistens handelt es sich hier um Bereiche, welche der Mensch nur langsam oder überhaupt nicht ausführen kann. Dies gilt besonders für Missionen im Weltraum.

Im Jahr 1997 hat die Raumsonde Pathfinder nach einem halben Jahr Flug einen Roboter auf dem Planeten Mars abgesetzt. Dieser Roboter war für die extremen klimatischen Bedingungen auf diesem Planeten bestens gerüstet.

Im Jahr 2012 wurde der bisher teuerste Roboter der NASA auf dem Mars abgesetzt. Mit neuester Technik soll es dem Roboter gelingen die Oberfläche dieses Planeten genauer zu untersuchen. Weiterhin soll der Roboter die Beschaffenheit des Bodens und der Atmosphäre festhalten und die Bilder und Informationen an die Erde senden. Roboter sind übrigens auch für andere Tätigkeiten im Weltall unerlässlich. Beispielsweise helfen Roboterarme bei Tätigkeiten an der Raumstation. So können diese auch defekte Teile reparieren.

Roboter bei der Erforschung der Ozeane

Roboter helfen den Menschen auch bei der Erforschung der Meere und Ozeane. Roboter können die Meerestiefen ergründen und wichtige Informationen an die Forscher schicken. Darüber hinaus helfen Roboter den Menschen Umweltgefahren zu erkennen und viele andere wichtige Dinge ausfindig zu machen.

Viele dieser Roboter, die in die Tiefen des Meeres geschickt werden, besitzen die Form eines kleinen U-Boots. Diese U-Boote sind ferngesteuert und werden vor ihrem Einsatz entsprechend programmiert, damit sie ihre Tätigkeiten eigenständig ausführen können.

Roboter können aber auch Krisengebieten wichtige Dienste für die Menschheit leisten. So werden Roboter auch bei Bränden eingesetzt. Darüber hinaus entschärfen sie Bomben und suchen nach +Minen.

Damit Roboter Bomben entschärfen können, sind sie oft mit einem tiefliegenden Fahrgestell ausgestattet. Weiterhin besitzen sie einen ferngesteuerten Arm.

Roboter in Filmen

Roboter wird man immer mehr in Filmen sehen. In einigen Filmen werden Roboter sogar zum Leben erwacht wie es beim Film „Nummer 5“ der Fall ist. Natürlich ist dies reine Science-Fiction und man wird auch gar nicht davon ausgehen, dass Roboter lebendig werden können. Zwar haben einige Menschen vor Robotern Angst, weil sie menschliche Züge annehmen. Auf der anderen Seite sind Roboter immer noch Maschinen und keine Menschen. Angst muss man daher nicht haben.

Roboter in der Gesellschaft

Vielmehr sollen Roboter eingesetzt werden, um den Menschen wichtige oder schwere Aufgaben abzunehmen. Roboter können sogar ganze Prozesse optimieren und dem Unternehmen viele Kosten einsparen. Darüber hinaus arbeitet man an Robotern, die der Gesellschaft helfen sollen. Dies könnten beispielsweise Prozesse sein, die automatisiert werden können. Beispiele sind Kassen, Check-ins und Check-outs und vieles mehr. Heute gibt es bereits Roboter, die als Staubsauger arbeiten. Es handelt sich hier um flache kleine Scheiben, die den Boden eigenständig saubermachen. Diese Modelle sind heute zwar immer noch teuer, doch geht man stark davon aus, dass diese und ähnliche Roboter sehr bald für die Masse preiswert verfügbar gemacht werden.


Redaktion Hasepost
Dieser Artikel entstand innerhalb der Redaktion und ist deshalb keinem Redakteur direkt zuzuordnen. Sofern externes Material genutzt wurde (bspw. aus Pressemeldungen oder von Dritten), finden Sie eine Quellenangabe unterhalb des Artikels.

aktuell in Osnabrück

Osnabrücks letzte Videothek ist nun auch Geschichte

Ob es Corona war, der Siegeszug der Streamingdienste oder ist vielleicht einfach nur der Mietvertrag ausgelaufen? Wir wissen es...

Neuer Corona-Fall in Bohmte – zwei weniger in der Stadt Osnabrück

Es muss den Verantwortlichen beim gemeinsamen Gesundheitsdienst von Stadt und Landkreis Osnabrück wie ein Versteckspiel vorkommen. Auch in über...

Grünen-Fraktionschefin will Existenzgeld für Kreative in Not

Foto: Geigen, über dts Berlin (dts) - Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, hat ein bundesweites...

Göring-Eckardt attackiert Bundesregierung wegen China-Politik

Foto: Fahne von China, über dts Berlin (dts) - Die Fraktionschefin der Grünen im Deutschen Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, hat...

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion

Contact to Listing Owner

Captcha Code