Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat in Abu Dhabi den geplanten Einstieg des Staatsfonds ADQ beim Chemiekonzern Covestro verteidigt. Sie betonte, es gehe vor allem um die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Stärkung des Unternehmens. Zugleich wies sie Befürchtungen zurück, der Einstieg könne einen Ausverkauf der deutschen Industrie einleiten.
Reiche verteidigt Einstieg von ADQ bei Covestro
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat den geplanten Einstieg des Staatsfonds ADQ beim Chemiekonzern Covestro als wichtigen Schritt für den Industriestandort Deutschland bezeichnet. „Es geht um das Sichern von Arbeitsplätzen und eines starken Unternehmens“, sagte Reiche den Sendern RTL und ntv. Der Deal wäre den Angaben zufolge der erste Kauf eines Dax-Konzerns durch ein staatliches Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Debatte um Ausverkauf deutscher Industrie
Reiche wies Kritik zurück, der Einstieg des Staatsfonds könne einen Ausverkauf deutscher Industrie bedeuten. Die Branche leide seit Jahren unter hohen Energiepreisen, Bürokratie und langen Genehmigungsprozessen. Ein internationaler Partner sei daher „ein Riesenerfolg“, sagte Reiche RTL und ntv.
Standortgarantien und Interesse aus den Emiraten
Mit Blick auf die auf sieben Jahre begrenzten Standortgarantien zeigte sich Reiche unbesorgt. „Keine Regierung der Welt kann sagen, was in acht oder zehn Jahren ist“, erklärte sie gegenüber RTL und ntv. Die Vereinigten Arabischen Emirate hätten großes Interesse am Industriestandort Deutschland und brächten dem Unternehmen „hohen Respekt“ entgegen. Deutschland werde als Investitionsstandort daher wieder attraktiver, Covestro werde „nicht der letzte Fall“ sein, sagte Reiche RTL und ntv.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .