Osnabrück 🎧Raubüberfall in Osnabrück - Seniorin schwer verletzt

Raubüberfall in Osnabrück – Seniorin schwer verletzt

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Polizeiwagen im Einsatz

Zwei junge Frauen nutzen die Freundlichkeit einer 79-jährige Osnabrückerin aus und überfallen sie mitten am Tag. Daraufhin kommt das Opfer mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Am Sonntagnachmittag, gegen 14:30 Uhr, ereignete sich im Bereich Rehmstraße Ecke Heinrichstraße ein Raubüberfall zum Nachteil einer 79-jährigen Osnabrückerin. Die zierliche Seniorin wurde von zwei jungen Frauen angesprochen und um Kleingeld für eine Busfahrkarte gebeten. Die Dame war bereit dem Wunsch zu entsprechen und öffnete ihre Handtasche, um an ihre Geldbörse zu gelangen. In diesem Moment griff eine der jungen Frauen zu und versuchte der Seniorin ihr Portemonnaie zu entreißen. Die 79-Jährige behielt ihr Eigentum aber solange fest im Griff, bis sie von einer der Täterinnen geschubst wurde und auf die Fahrbahn stürzte.

Vorläufige Festnahme der Angreiferinnen

Die Täterinnen flüchteten fußläufig vom Tatort. Unter Schmerzen begab sich die betagte Seniorin zur Polizeiwache am Kollegienwall. Aufgrund einer markanten Personenbeschreibung gelang es Fahndungskräften eine tatverdächtige 17-Jährige im Stadtgebiet vorläufig festzunehmen. Die jugendliche Osnabrückerin gab zwar ihre Beteiligung an den Raub zu, belastete aber eine Bekannte als Haupttäterin. Weitere Ermittlungen der Polizei ließen eine 18-jährige Osnabrückerin in den Fokus der Ermittlungen treten, die hinlänglich amtsbekannte Heranwachsende konnte später in der Innenstadt vorläufig festgenommen werden. Sie räumte die Tat ein und führte die Ermittler zu dem Ort, an dem die geraubte Geldbörse in ein Gebüsch geworfen worden war. Die 18-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt.

Schwere Verletzungen als Folge

Die 79-jährige Osnabrückerin gilt nach einer Untersuchung im Krankenhaus als schwer verletzt, mit einer diagnostizierten Fraktur wird sie längere Zeit stationär behandelt werden müssen. Zeugen, die die Tat am Sonntagnachmittag beobachten konnten oder sonst Hinweise zum Sachverhalt geben können, melden sich bitte bei der Polizei unter 0541/327-2115.

Polizei Pressestelle
Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: Diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht durch uns gekürzt. Wir halten ungefilterte Berichterstattung für wichtiger als politische Korrektheit.

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