Die SPD-Ratsfraktion hat in den letzten Haushaltsberatungen den Antrag eingebracht, 2.500 € für das Frauenschwimmen zur Verfügung zu stellen. Dieser wurde von der Mehrheit im Rat abgelehnt. Die SPD äußerte sich dazu in einer Pressemeldung.

„Bereits in den 90er Jahren und danach ab 2009 mit Unterbrechungen wurde in Osnabrück ein Frauenschwimmen angeboten, welches immer auf eine sehr positive Resonanz gestoßen ist. Frauen aus verschiedenen Religionen konnten damit in einem geschützten Raum das Schwimmen erlernen und durch den Kontakt zu anderen Frauen und den örtlichen sportlichen Einrichtungen ihre Integration fördern“, erläutern Frank Henning, SPD-Vorsitzender im Osnabrücker Rat, und Agnes Kunze-Beermann, integrationspolitische Sprecherin der SPD.

Angebot kann nicht ausgebaut werden

„Unser Antrag wurde leider nur von der Fraktion der Linken unterstützt, von CDU und Grünen hingegen abgelehnt. So konnte eine zeitnahe Wiederaufnahme des traditionellen Frauenschwimmens in Osnabrück leider nicht realisiert werden“, weiß Agnes Kunze-Beermann zu berichten. Dass nun das beliebte, bestehende Angebot, welches aktuell von Ballsport e.V., der internationalen Frauengruppe des Exil-Vereins und dem Landeszentrum für Hörgeschädigte aufrechterhalten wird, nicht erweitert werden kann, ist aus Sicht der SPD-Fraktion schade und unverständlich. Vielleicht besinnen sich die anderen Ratsfraktionen noch eines Besseren und folgen unserer Initiative“, so Frank Henning abschließend.