Ratsgymnasium begrüßt Beschluss des Stadtrates

Foto: Heiko Pohlmann
Ratsgymnasium


In der letzten Ratssitzung am 30. April beschloss der Rat der Stadt Osnabrück die Erweiterung des Ratsgymnasiums durch einen so genannten Solitärbau. Die Entscheidung wurde seitens der Eltern und Schulleitung seit längerer Zeit gefordert. In Pressemitteillung äußerte sich nun die Schulleitung des Gymnasiums:

„Mit großer Freude und unendlicher Erleichterung wird der Beschluss des Stadtrats begrüßt, die Erweiterung des Ratsgymnasiums durch einen Solitärbau zu realisieren. Dieser Beschluss sorgt dafür, dass auch in Zukunft die hohe Schulqualität am Ratsgymnasium erhalten bleibt“, heißt es in dem Brief.

Dank an die Ratsmitglieder

„Wir möchten uns bei allen bedanken, die unser Anliegen in den letzten Monaten bis hin zur Entscheidung im Rat der Stadt  unterstützt haben. Unser Dank gilt besonders den Mitgliedern der Fraktionen im Rat, die sich persönlich intensiv mit unserem Anliegen auseinandergesetzt haben um eine sachgerechte Lösung zu finden. Die Abstimmungsgemeinschaft aus CDU, BOB, den Linken, der FDP, dem Piraten und dem Oberbürgermeister leistet damit einen großen Beitrag dazu, den Schülerinnen und Schülern am Ratsgymnasium weiterhin ein positives Lernumfeld zur Verfügung zu stellen.

Unterricht in Containern

Vorwürfe ans Ratsgymnasium bezogen auf eine Bevorzugung rufen Verwunderung hervor. Seit fast 50 Jahren müssen Schülerinnen und Schüler Unterricht in Containern erleben. Auch haben wir aus Sparsamkeitsgründen immer auf die Einrichtung einer Mensa verzichtet und beschränken uns auf unsere in Eigenleistung erstellte Cafeteria. Wir glauben nicht daran, dass eine Neiddebatte, wie sie von den Grünen initiiert wird, hilfreich ist. Sie entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Das Ratsgymnasium war und ist immer daran interessiert, sparsam und effizient das Beste für die Schülerinnen und Schüler zu erreichen.


Wenn unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihres Engagements gelernt haben, an Entscheidungsprozessen mitzuwirken, indem sie ihre Interessen formulieren und politische Gremien informieren, so ist das kein zu kritisierender Lobbyismus sondern gelebte Demokratie.
Wir setzen jetzt auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung bei den weiteren Planungsschritten und sehen der kommenden Zeit mit der Errichtung des Neubaus mit Freude entgegen.“