Osnabrück Raptor schlägt wieder zu: Osnabrücker Zoll entdeckt Kokainversteck

Raptor schlägt wieder zu: Osnabrücker Zoll entdeckt Kokainversteck

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4.590 Gramm Kokain im Wert von rund 320.000 Euro entdeckten Osnabrücker Zöllner mithilfe des Spürhundes Raptor am Nachmittag des 19. Mai 2020 bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn A 30 an der Abfahrt Gildehaus in einem zuvor aus den Niederlanden eingereisten PKW.

Die zwei Reisenden gaben an, für einen Tag in Rotterdam gewesen zu sein, um dort einen jungen Hund zu kaufen. Jedoch hatten sie keinen passenden gefunden und haben sich deshalb auf den Rückweg gemacht. Die Frage nach mitgeführten Waffen, Betäubungsmitteln oder Bargeld verneinten sie.

Raptors beweist wiederholt richtigen Riecher


Bei der ersten Durchsicht des Wagens, stellten die Ermittler im Kofferraum auf der Rückseite der Rücksitzbank eine zusätzlich eingezogene Trennwand fest. Nun setzten die Beamten Spürhund Raptor ein. Er zeigte an, dass sich Betäubungsmittel in der Rücksitzbank befanden. Nicht das erste Mal bewies Raptors damit einen richtigen Riecher: Anfang April erschnüffelte er 520 Gramm Heroin und 380 Gramm Kokain im Wert von rund 50.000 Euro.

Zollhund Raptor unterstützte die Ermittlung
Zollhund Raptor unterstützte die Ermittlung. Quelle: Hauptzollamt Osnabrück

Beschuldigte wurden in Justizvollzugsanstalt überführt

Da das Versteck nicht zugänglich war, beauftragten die Zöllner eine Fachwerkstatt damit, dieses mit entsprechendem Werkzeug zu öffnen. Dabei kam ein Hohlraum zum Vorschein, indem eine Plastiktasche lag. In der Tasche fand man vier etwa buchgroße Blöcke, die mit Frischhaltefolie umwickelt waren. Beim Öffnen dieser Pakete entdeckten die Zöllner 4.590 Gramm Kokain. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Die beiden Reisenden wurden daraufhin vorläufig festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging Haftbefehl. Die Beschuldigten wurden in die Justizvollzugsanstalt überführt.

PM
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