Ein ungewöhnlicher Geruch hat am Montagmittag (5. Januar) einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Bersenbrück ausgelöst. Betroffen war ein Supermarkt an der Bramscher Straße, der aus Sicherheitsgründen vorübergehend geräumt und geschlossen werden musste.
Geruch schon seit dem Morgen wahrnehmbar
Nach ersten Erkenntnissen war die Geruchsbelästigung bereits seit den Morgenstunden im Gebäude wahrgenommen worden. Gegen 13:00 Uhr entschieden sich die Verantwortlichen schließlich dazu, den Markt vorsorglich zu räumen. Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende verließen das Gebäude, während die Einsatzkräfte die Lage überprüften.
Messungen zeigen erhöhte Werte
Die alarmierte Feuerwehr führte in den Verkaufsräumen Messungen durch. Dabei wurden leicht erhöhte Werte festgestellt, unter anderem von Salz- und Blausäure. Parallel dazu wurde bekannt, dass es im Gebäude zu einem Defekt an einem mobilen Heizungslüfter gekommen war. Nach derzeitiger Einschätzung gilt dieser jedoch aufgrund der zeitlichen Abläufe nicht als Auslöser der Geruchsbildung.
Als mögliche Ursache wird derzeit ein technischer Defekt, etwa ein Kabelbrand, geprüft. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Ursache der Geruchsbelästigung aufgenommen.
Vier Mitarbeitende im Krankenhaus
Vier Beschäftigte des Supermarktes klagten über leichte gesundheitliche Beschwerden in Form von Kopfschmerzen. Sie wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen kamen nach aktuellem Stand nicht zu Schaden.
Markt bleibt vorerst geschlossen
Die Feuerwehr belüftete die betroffenen Räumlichkeiten umfassend. In Abstimmung mit der Marktleitung wurde entschieden, den Supermarkt zunächst geschlossen zu halten. Ob weitere technische Überprüfungen, beispielsweise durch einen Elektriker, notwendig sind, wird derzeit noch geklärt.
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