Die designierte Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) hat an die künftige schwarz-rote Regierungskoalition appelliert, Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt zu wahren. Im Zuge der aktuellen Debatte um den Mindestlohn und die Auslegung des Koalitionsvertrages betont sie die Bedeutung eines respektvollen Umgangs in der neuen Bundesregierung.
Appell zu Respekt und Zusammenhalt
Karin Prien (CDU), designierte Bundesbildungsministerin, hat die künftigen Koalitionspartner von CDU und SPD dazu aufgerufen, Differenzen intern zu klären und nach außen Geschlossenheit zu zeigen. In einem Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland mahnte Prien: „Es wird ganz entscheidend darum gehen, respektvoll miteinander umzugehen und zu zeigen, dass man mögliche inhaltliche Differenzen intern austrägt.“
Mindestlohn-Debatte als Beispiel für Differenzen
Anlass für die Mahnung war die anhaltende Debatte zwischen CDU-Chef Friedrich Merz und SPD-Generalsekretär Matthias Miersch über den Zeitpunkt einer möglichen Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro. Während Uneinigkeit über das Jahr – 2026 oder 2027 – besteht, relativiert Prien die Bedeutung dieses Streits: „Die Debatte über den Mindestlohn würde ich nicht überschätzen.“ Laut Angaben des Redaktionsnetzwerks Deutschland weist sie darauf hin, dass die entsprechende Passage im Koalitionsvertrag nicht nur politisch, sondern auch in den Reihen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern unterschiedlich interpretiert werde. „Es ist letztlich ein Aushandlungsprozess, der diese öffentliche Auseinandersetzung widerspiegelt“, so Prien, aktuell Bildungsministerin in Schleswig-Holstein.
Plädoyer für Gemeinsamkeiten
Abschließend äußert sich Prien generell zur politischen Debattenkultur in Deutschland: „Aber ich würde mir insgesamt wünschen, dass wir in Deutschland wieder mehr einen Blick für das finden, was verbindet, und weniger in allem und jedem immer die Differenz und Empörung sehen. Ich glaube, das wäre ein guter Ratschlag für alle Beteiligten“, erklärte sie gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .