Vor allem um die Sicherheit und Gesundheit anderer Menschen zu schützen, aber auch die betroffenen Fahrer vor sich selbst, setzt die Polizeidirektion Osnabrück in dieser Woche, vom 10. bis 16. Dezember, einen Schwerpunkt auf die Überwachung von Drogen- und Alkoholverstößen im Straßenverkehr.

Der Zuständigkeitsbereich der in Osnabrück angesiedelten Polizeidirektion reicht von den Ostfriesischen Inseln bis zum Teutoburger Wald. Dort finden nun verstärkt und zielgerichtet zahlreiche Verkehrskontrollen statt.



„Das Fahren unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss hat im Straßenverkehr nichts zu suchen. Wer getrunken hat, sollte sein Fahrzeug grundsätzlich stehen lassen“, so Marco Ellermann, Pressesprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Kontrollen dieser Art sollen insbesondere zur Verringerung der Verkehrsunfälle mit schweren Unfallfolgen führen.

Neben Sanktionen auch Aufklärungsarbeit

Die Polizei wird den Verkehrsteilnehmern u.a. bei solchen Kontrollen die Risiken von Alkohol und Drogen zu verdeutlichen. Hierzu sind sowohl entsprechende Sanktionen bei Verstößen als auch die intensive Aufklärungsarbeit im Gespräch vor Ort notwendig und beabsichtigt. „Unser polizeiliches Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen“, so Ellermann.

Verkehrspolizisten arbeiten länderübergreifend zusammen

Die Kontrollaktion findet im sog. TISPOL-Verbund (Traffic Information System Police) statt, welcher den Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union darstellt. Im Fokus von TISPOL-Kontrollen stehen u.a. die Geschwindigkeit, der Sicherheitsgurt, Alkohol und Drogen sowie der gewerbliche Güter- und Personenverkehr. Ziel der Kontrollen ist es, durch die Bekämpfung der europaweit häufigsten Unfallursachen die Anzahl von Verkehrstoten und Schwerverletzten dauerhaft zu reduzieren.

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