Unsere Redaktion berichtete am Donnerstagvormittag über einen schweren Motorradunfall am Westerberg. Die Pressestelle der Polizei bestätigte unsere Beobachtungen am Unfallort, ergänzte zudem, dass auch mehrere Autofahrer offensichtlich kein Verständnis für die Absicherung der Unfallstelle hatten.

Bereits in unserem Artikel vom Vormittag ließen wir nicht unerwähnt, dass während der Rettungsmaßnahmen und der anschliessenden Unfallaufnahme sich zwei Fahrradfahrer offensichtlich in ihrem Fortkommen gestört fühlten und trotz deutlicher Absperrung ihren Weg durch die Fahrzeugtrümmer fortsetzten.

Am Donnerstagnachmittag teilte die Pressestelle der Polizei weitere Details zum Unfallhergang mit.

Vermutlich Vorfahrt missachtet

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 27-Jähriger junger Mann am Donnerstag, gegen 11 Uhr, mit seinem VW die Straße Zum Schlehenbusch. An der Kreuzung Sedanstraße/Ursula-Flick-Straße missachtete er die Vorfahrt eines von links kommenden Motorradfahrers, der auf der Sedanstraße in Richtung stadteinwärts fuhr. Durch den Zusammenstoß wurde der 42-Jährige von seinem Krad geschleudert und prallte auf den Asphalt. Das Motorrad wiederum geriet außer Kontrolle, durchfuhr eine Begrünung und kam erst in einem Geländer zum Stillstand.

Auch Autofahrer fuhren durch Polizei-Absperrung

Rettungskräfte kümmerten sich um den schwer verletzten Zweiradfahrer und brachten ihn in ein Krankenhaus. Zur Sicherung der Spuren und für die Dauer der Unfallaufnahme, stellten die Polizisten mehrere Absperrpylonen auf.
Dabei mussten die Beamten feststellen, dass mehrere Autofahrer und Radfahrer die Sperrung missachteten und ihren Weg durch die Unfallstelle fortsetzten.

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