Osnabrück Pleite wegen Koks, Nutten und Spielkasinos? Amtsgericht Osnabrück verhandelt...

Pleite wegen Koks, Nutten und Spielkasinos? Amtsgericht Osnabrück verhandelt über Bankrott

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Das Amtsgericht Osnabrück verhandelt am Mittwoch, dem 28. Oktober 2020, in einer Strafsache gegen einen 29-jährigen Angeklagten aus Wuppertal wegen des Vorwurfs des Bankrotts gemäß Paragraph 283 Strafgesetzbuch. Der Angeklagte selbst hätte zum Verbleib des Geldes gesagt, dass er es für „Koks und Nutten und in Spielkasinos“ ausgegeben hätte.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, eine dem Baugewerbe zuzuordnende GmbH mit mindestens 15 Mitarbeitern als Geschäftsführer geleitet zu haben, obwohl ihm von der Stadt Osnabrück zuvor die Ausübung einer solchen Tätigkeit wegen Unzuverlässigkeit untersagt worden war. Im Zeitraum zwischen August 2016 und Juli 2017 soll er Vermögensbestandteile des Unternehmens beiseitegeschafft und dadurch die Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit der GmbH herbeigeführt haben. Dabei soll der Angeklagte insgesamt 763.193,85 Euro vom Firmenkonto in bar abgehoben haben, ohne eine entsprechende Verbuchung und unternehmerische Verwendung nachweisen zu können.

Insolvenz wegen Koks, Nutten und Spielkasinos?

Auf die Frage des vom Gericht eingesetzten Insolvenzverwalters nach dem Verbleib des Geldes soll der Angeklagte dem Anklagevorwurf der Staatsanwaltschaft Osnabrück zufolge frei nach George Best geantwortet haben, dass er „das Meiste für Koks und Nutten und in Spielkasinos ausgegeben“ habe. Bei dem vom Firmenkonto abgehobenen Geld soll es sich um Vermögen gehandelt haben, das zur Insolvenzmasse des am 14. Juni 2017 eröffneten Insolvenzverfahrens über das Vermögen der GmbH gehörte.



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