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Planet Merkur zieht an der Sonne vorbei – Planetarium Osnabrück bietet Beobachtung an

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Der Planet Merkur zieht am Montag (11. November) vor der Sonne vorbei. Dieses Ereignis wird Merkurtransit genannt und kann mit einem speziell für die Sonnenbeobachtung ausgerüsteten Teleskop auch von Europa aus miterlebt werden.

Das Planetarium Osnabrück bietet daher zusammen mit der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft des Naturwissenschaftlichen Vereins am Montag von 13 bis 16 Uhr die Beobachtung des Merkurtransits mit professioneller Ausrüstung auf dem Parkplatz vor dem Marktkauf in Osnabrück-Nahne an. Die Experten liefern jede Menge Hintergrundinformationen rund um das Ereignis und die Astronomie im Allgemeinen. Im Museum am Schölerberg werden parallel dazu live Satelliten-Bilder im Tagungsraum unter.Bau gezeigt. Interessierte sind herzlich willkommen. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist jederzeit möglich und kostenlos.

Nächster Merkurtransit erst in 13 Jahren


Merkur wird in Osnabrück um 13.36 Uhr den Rand der Sonne berühren und dann nur knapp zwei Minuten benötigen, um komplett vor die Sonne zu wandern. Früher hatte man vermutet, bei diesem Eintritt Hinweise auf eine Atmosphäre gefunden zu haben, aber alle Berichte erwiesen sich als optische Fehler oder Täuschungen der Beobachter. Merkur zeigt sich als pechschwarze Scheibe, die keinerlei Struktur hat. Sie unterscheidet sich damit deutlich von den filigranen Strukturen der Sonnenflecken. Auch die Größe und Umlaufbahn des Merkurs sind heute bestens bekannt. Der Merkurtransit hat aber dennoch nichts von seiner Faszination verloren. Er erlaubt einen direkten Blick in das innere Uhrwerk unseres Sonnensystems.
So kann am 11. November verfolgt werden, wie Merkur 46 Millionen Kilometer über der Sonnenoberfläche seine Bahn zieht. Weitere 101 Millionen Kilometer trennen den Planeten von den Beobachtern auf der Erde. Und während wir Erdbewohner uns mit circa 30 Kilometer/Sekunde um die Sonne bewegen, zieht Merkur am 11. November zwischen uns und der Sonne mit fast doppelter Geschwindigkeit hindurch. In Osnabrück kann der Merkurtransit theoretisch bis zum Sonnenuntergang um 16.42 Uhr beobachtet werden. Es wird aber schon schwer werden, den größten Abstand der Merkurscheibe vom Sonnenrand um 16.19 Uhr zu beobachten. Die Sonne steht dann nur noch wenige Grad über dem Horizont. Der nächste Merkurtransit wird erst wieder im Jahr 2032 stattfinden.

PM
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