# Pistorius kritisiert zweiten Wahlgang bei Merz-Wahl Datum: 07.05.2025 00:03 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://www.hasepost.de/pistorius-kritisiert-zweiten-wahlgang-bei-merz-wahl-595464/ --- Bei der Wahl von Friedrich Merz (CDU) zum neuen Bundeskanzler war überraschend ein zweiter Wahlgang notwendig. Dieses Vorgehen stieß auf Kritik von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), die beide die Bedeutung eines konstruktiven Starts der neuen Regierung betonten. ## Zweiter Wahlgang bei Kanzlerwahl sorgt für Kritik Nach der Wahl von Friedrich Merz (CDU) zum Bundeskanzler äußerte Boris Pistorius (SPD) als Verteidigungsminister im „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) deutliche Kritik an dem erforderlichen zweiten Wahlgang. „Das war unnötig und überflüssig, das hätte man sich schenken können“, sagte Pistorius laut RND. Weiter betonte er: „Der zweite Wahlgang war klar. Jetzt müssen wir anfangen, zu arbeiten. Über die Ursache zu spekulieren, hilft jetzt gar nicht. Ich würde gern den Blick nach vorne richten.“ ### Appell zu konstruktiver Regierungsarbeit Auch die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), äußerte sich gegenüber dem RND zur Kanzlerwahl. Sie begrüßte, dass Friedrich Merz schließlich im zweiten Wahlgang die notwendige Mehrheit erhalten habe: „Es ist gut, dass Friedrich Merz im zweiten Wahlgang die notwendige Mehrheit bekommen hat und zum Kanzler gewählt wurde. Wir bekommen jetzt eine Bundesregierung, die anpacken und loslegen kann. Das ist dringend notwendig. Die Wirtschaft muss gestärkt werden, die Energiepreise müssen runter, Wohnungen müssen bezahlbar gemacht werden und verfügbar sein. Wir müssen mehr in die Bildung investieren.“ ### Fokus auf Sachthemen und Erwartungen an die neue Regierung Im weiteren Verlauf betonte Schwesig auch die Unsicherheit, die ein zweiter Wahlgang mit sich bringe: „Es ist nicht gut, dass es einen zweiten Wahlgang gebraucht hat. Aber so ist es jetzt. Und jetzt müssen alle nach vorne schauen. Die Bürger werden sich eine Meinung bilden, wenn der Kanzler die Dinge mit der Regierung verbessert. Es kommt auf die Inhalte und die Taten an.“ Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, 7. Mai 2025 00:03. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück