Deutschland & die WeltPazderski hält an Kandidatur für AfD-Parteivorsitz fest

Pazderski hält an Kandidatur für AfD-Parteivorsitz fest

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Foto: Gründungsparteitag der „Alternative für Deutschland“, über dts

Berlin (dts) – Vor dem Bundesparteitag der AfD am kommenden Wochenende hält der Berliner AfD-Landes- und Fraktionschef Georg Pazderski an seiner Kandidatur für das Amt des Bundesvorsitzenden fest. „Meine Kandidatur steht jedenfalls fest und ich glaube an den Erfolg“, sagte Pazderski der „Berliner Zeitung“ (Freitagsausgabe). Man werde sehen, wer als Sprecher antreten werde, so Pazderski weiter.

Der 66-Jährige reagierte damit auf die Spekulationen, dass der Chef der Bundestagsfraktion, Alexander Gauland, bei dem Parteitag in Hannover ebenfalls für den Parteivorsitz kandidieren könnte. Gauland hatte zuvor erklärt, eine Kandidatur Pazderskis nicht zu unterstützen, sondern einen Kandidaten aus den neuen Bundesländern vorzuziehen. „Die Berliner AfD ist das innerparteiliche Musterbeispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Ost und West“, sagte Pazderski. Ein Gegeneinander gebe es dort nicht. „Somit stellt sich für uns in Berlin die Frage nach einem Ost-West-Proporz gar nicht mehr. Dahin möchte ich auch im Bund.“ Pazderski sprach sich zudem dafür aus, dass die Bundespartei weiter von einer Doppelspitze geführt wird. „Dafür werde ich mich zur Verfügung stellen“, sagte er. Pazderski sprach sich zudem dafür aus, die AfD als bürgerlich-konservative Partei koalitions- und regierungsfähig zu machen. Die AfD müsse mittel- und langfristig in der Lage sein, Verantwortung zu übernehmen. „Wir haben die richtigen Themen und die richtigen Lösungen.“ Vorbild könne dabei auch die FPÖ in Österreich sein. „Durch die FPÖ kehren wieder konservative Werte in die österreichische Politik zurück, und das brauchen wir auch in Deutschland“, so Pazderski. Die AfD müsse aber auch aus den Fehlern der FPÖ lernen und dürfe nicht zu früh Bündnisse eingehen. „Aber wenn wir Politik direkt und aktiv mitgestalten wollen, müssen wir regierungsfähig werden.“


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dts Nachrichtenagentur
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Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.
 

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