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Parkgutscheine von der Hasepost – sorry, das ging wohl daneben

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Hier den Artikel vorlesen lassen:

Am vergangenen Freitag – parallel zu Eröffnung der Maiwoche – haben wir auf Hasepost.de und über unsere Social Media Kanäle über eine Aktion berichtet, die schon kurz darauf für viel Aufsehen sorgte. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, auf die zahlreiche Kritik zu reagieren.

Gleich vorab: Die Bilder zur Verteilaktion sind inzwischen vom Server gelöscht worden. Die Kritik hat bei uns in der Redaktion zu Diskussionen und schließlich auch zu einer Neubewertung geführt. Wir möchten uns bei allen Leserinnen und Lesern einerseits für die Kritik bedanken, andererseits auch dafür entschuldigen, dass ein überholtes Frauenbild gezeigt wurde.

Worum geht es?

Die „Parkhasen“ genannten freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HASEPOST verteilten (und verteilen weiterhin) Gutscheine an Falschparker, mit denen beim nächsten Besuch der Innenstadt dann für eine Stunde legal im Parkhaus geparkt werden kann.

Für die Aktion hatten wir ein professionelles Fotoshooting organisiert. Die Motivwahl sollte an die an der australischen Gold Coast seit den 50er Jahren aktiven „Meter Maids“ erinnern, die für die Idee Pate standen und inzwischen fester Bestandteil der australischen Popkultur sind.

Dieses „Zitat“, auf das im begleitenden Artikel auch deutlich Bezug genommen wurde, ging aber wohl ordentlich daneben. Bereits am Wochenende, nachdem erste kritische Rückmeldungen über unsere Social Media Kanäle hereinkamen, gab es zudem auch einige kritische Äußerungen innerhalb unser Redaktion, die zu einer Neubewertung der Aktion – vor allem aber der bildlichen Darstellung der Verteilaktion – führten.
Als Herausgeber der Hasepost möchte ich klarstellen, dass diese Verteilaktion auch kein „Produkt“ der Redaktion, sondern des Verlags ist.

Für den Verlag möchte ich zudem klarstellen, dass keine „Objektifizierung“ von Frauen oder allgemein ein entsprechendes Frauenbild vermittelt werden sollte. Spätestens als die Fotos zur Abnahme auf dem Bildschirm zu sehen waren, hätte klar sein müssen, dass eine Veröffentlichung so nicht hätte erfolgen dürfen.

Bei aller Kritik: Bitte Augenmaß behalten

Allerdings möchte ich einige Kritikerinnen und Kritiker auch bitten, einmal über das eigene Frauenbild nachzudenken. Wenn parallel zu Vorwürfen des Sexismus gleichzeitig dem Fotomodell die Nähe zur Prostitution unterstellt wird, dann werden in meinen Augen ebenfalls Grenzen überschritten, die so nicht akzeptiert werden können und im konkreten Zusammenhang völlig absurd sind.
Auch der Begriff „Hase“, mit dem wir bei der Hasepost häufiger mal spielen, darf nicht aus dem Kontext gerissen werden. Nicht jeder Hase ist ein (Playboy)Bunny – schon gar nicht in der Hasestadt und bei der Hasepost.

Die oft aber auch sachlich vorgebrachte Kritik ist hingegen angekommen. Daher – siehe oben – werden wir nicht mehr mit den entsprechenden Fotos werben. Die Aktion selbst wurde und wird ohnehin nicht so durchgeführt, wie sie in dem kritisierten Artikel überzeichnet dargestellt wurde.

Heiko Pohlmann
Herausgeber der HASEPOST

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Dieser Artikel ist keinem bestimmten Kollegen zuzuordnen.
 

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