In der Turnhalle am Engter Kirchweg kam es in der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagnachmittag zu einem eher ungewöhnlichen Diebstahl. Dabei gelangten die Täter auf noch unbekannte Weise in die Sporthalle und nahmen zwei Holme eines Stufenbarrens mit. Der dadurch entstandene Schaden beträgt etwa 1.400 Euro. Hinweise in der Sache nimmt die Polizei in Bramsche entgegen. Telefon: 05461/915300.
Die Polizei sucht nach Zeugen einer Straßenverkehrsgefährdung, die sich bereits am Montag, den 29.04.2019, auf der Pagenstecherstraße ereignete.
Dort war ein 37-jähriger Mann gegen 08.15 Uhr per Fahrrad und mit einem Kinderanhänger stadtauswärts unterwegs. Kurz vor dem Rechtsabbiegerfahrstreifen zur Römereschstraße wurde der Osnabrücker plötzlich von einem weißen oder grauen Lkw überholt und dabei geschnitten.
Um eine Kollision zu vermeiden, musste der Radfahrer ausweichen und geriet dabei mit einem Reifen des Anhängers an den Bordstein. Das hatte zur Folge, dass sich der zu diesem Zeitpunkt leere Anhänger überschlug. Der Radfahrer blieb zum Glück unverletzt, der Lkw setzte seine Fahrt allerdings fort und hielt nicht an. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Unfalldienst der Polizei in Verbindung zu setzen. Telefon: 0541/327-2215.
Die Pizzeria an der Ecke Mindener Straße/Darumer Straße ist in der Nacht zu Mittwoch das Ziel von Einbrechern gewesen. Die Täter hebelten die Eingangstür zum Lokal auf und suchten im Gastraum nach Wertgegenständen. Letztendlich bedienten sie sich am Inhalt eines Getränkekühlschrankes und eines Zigarettenautomaten.
Wer Hinweise zu verdächtigen Person geben kann, die möglicherweise mit dem Einbruch zu tun haben könnten, meldet sich bitte bei der Osnabrücker Polizei. Telefon: 0541/327-3203.
Ein Zug der NordWestBahn ist letzte Nacht in Wildeshausen mit einem im Bahngleis abgestellten Einkaufswagen kollidiert.
Kurz nach Mitternacht überfuhr der Zug der NordWestBahn auf der Bahnstrecke Delmenhorst und Hesepe in Richtung Osnabrück einen Einkaufswagen, den unbekannte Täter offenbar kurz vor dem Bahnübergang Bargloyer Straße ins Gleis gestellt hatten. Da sich der überfahrene Einkaufswagen unter dem Zug verkeilte, musste er durch die Feuerwehr herausgeschnitten werden.
Keine Verletzte
Die 18 Reisenden in dem Zug wurden bei der Schnellbremsung nicht verletzt. Aufgrund des Vorfalls musste die Bahnstrecke von 00:06 Uhr bis 00:48 Uhr gesperrt werden. Trotz des Unfalls konnte der leicht beschädigte Zug später seine Fahrt fortsetzen.
Die Bundespolizei in Oldenburg hat ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und sucht Zeugen. Hinweise, die in Verbindung mit dem Vorfall stehen könnten, werden unter der Telefonnummer 0441-218380 entgegengenommen.
Am Nachmittag war während Bauarbeiten am Hauptbahnhof Münster ein 125-Kilogramm schwerer Blindgänger gefunden worden. Der Bereich um den Bahnhof wurde evakuiert und der Zugverkehr wird in diesen Momenten komplett eingestellt.
Wie die Stadt Münster auf ihrem Twitteraccount berichtet, wurde die Evakuierung gegen 15.30 Uhr eingeleitet. Die Bahn berichtet, dass ab ca. 17 Uhr der Zugverkehr eingestellt wird. Es kommt zu erheblichen Verspätung, sowie Teilausfällen.
Wann die Bombenentschärfung beendet sein wird und der Zugverkehr wieder rollt, ist aktuell noch unklar. Mehr Informationen gibt es zum Beispiel auf den Twitteraccounts der Bahn und der Stadt Münster.
Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.
Zu Beginn des Nachtflohmarkts trafen sich um 18 Uhr einige Mitglieder der SPD vor dem Theater. Von dort bewegten sie sich Richtung Nachtflohmarkt, um Passanten mit selbstgebackenem Kuchen zu überraschen. Von Butter- über Marmorkuchen bis zur Nussschnecke hatten sie für jeden Geschmack etwas dabei.
Viele Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger zeigten sich bereit, Geld für die Osnabrücker Kindertafel zu spenden. So kam am Ende ein Betrag von 278,03 Euro zusammen, der am Dienstag an die Kindertafel übergeben wurde. Der Spendenbetrag wurde seitens der SPD auf 350,00 Euro aufgerundet.
Spenden für das Kindertafelauto
Sowohl die Sozialdemokraten als auch Hermann Große-Marke, Vorsitzender der Osnabrücker Tafel, zeigten sich begeistert: „Die Bürgerinnen und Bürger unserer Friedensstadt haben bereitwillig gespendet. Ich freue mich wirklich sehr über die Sensibilität und Spendenbreitschaft für die Kinder, die zum Teil hungrig in der Schule sitzen. Dass es mich grundsätzlich traurig macht und verärgert, dass wir eine Einrichtung wie die Tafel überhaupt brauchen, ist auch klar.“, so Pascal Speicher (SPD).
Brigitta Marquardt-Meer von der Kindertafel unterstrich die Relevanz der Unterstützung: „Über den Anruf und die Spendenaktion haben wir uns sehr gefreut. Geld fehlt uns an vielen Ecken und Enden. Wir möchten uns bei allen Spendenden ausdrücklich bedanken! Diese Spende reicht aus, um das Kindertafelauto für gut einen Monat zu betanken, damit es die einzelnen Einrichtungen anfahren kann.“ Im April wurden das Kindertafelauto für etwa 226 Euro und die Fahrzeuge der Tafel für über 1750 Euro betankt.
Die Kindertafel unterstützt wöchentlich 470 Kinder in 21 verschiedenen Einrichtungen mit Pausenbroten, Obst, Gemüse und Joghurt.
Nähere Informationen zur Kindertafel und ihrer Arbeit gibt es unter: http://www.osnabruecker-kindertafel.de.
Das indische Restaurant „Taj Mahal“ eröffnet am Mittwoch, den 8. Mai, ein zweites Geschäft in der Hasestraße in Osnabrück. Zuvor hatte sich an dem Standort die Brasserie Saunus befunden, die aber bereits vor einigen Monaten das Lokal geräumt hatte.
Seit 2011 gibt es das Restaurant in der Dielingerstraße. Es bietet eine bunte Vielfalt an indischen Gerichten, außerdem gibt es einen Mittagstisch. „Nach jahrelangem, erfolgreichen Bestehen des Taj Mahal – Restaurant in der Dielingerstraße Osnabrück, freuen wir uns, ihnen nun auch in der Hasestraße 62 unsere traditionell indische Küche mit vielen verschiedenen (…) Gerichten vorzustellen“, heißt es auf der Facebookseite des Lokals. Am Mittwoch, den 8. Mai, wird das zweite Geschäft in Betrieb genommen.
Auch unter einer anderen Konstellation in Verwaltung oder Politik wird es wohl nie wieder ein Maidorf, so wie es bis vor zwei Jahren ein Hauptanziehungspunkt der Maiwoche war, geben.
Im Gespräch mit unserer Redaktion erklärte Maidorf-Betreiber Frederik Heede, dass dort, wo in der Vergangenheit im Maidorf auf mehreren Ebenen gefeiert wurde, inzwischen ein Fluchtweg über den Innenhof der Stadtbibliothek fest eingeplant ist.
Heede, hatte sich in der Vergangenheit noch optimistisch gezeigt, dass wenn „eine Person“ in der Verwaltung seinen Stuhl geräumt haben wird, auch eine Neubewertung des Sicherheitskonzepts und eine Renaissance des Maidorfs möglich wäre.
Vor dem Hintergrund des neu festgelegten Fluchtwegs sieht Heede jetzt keine Chance mehr auf einen Neustart am alten Standort.

Reichlich aufgeräumt wirkt der Ort, an dem früher das Maidorf ein Hauptanziehungspunkt der Maiwoche war
Maidorf erlebt Auferstehung am Pottgraben
Im Ballsaal, der Teil des neuen Hotels am Alando Palais ist, wird in diesem Jahr das Maidorf jedoch an einem neuen Standort auferstehen.
Der Club- und Hotelbetreiber will sein neues Maidorf am Pottgraben nicht als Gegenveranstaltung, sondern als Ergänzung verstanden wissen. Bei einem Pressetermin am Dienstag rechnete Heede vor, dass es von der letzten Maiwochen-Bühne am Neumarkt nur rund 400 Meter über den Kollegienwall sind, um dort weiterzufeiern, wenn in der Innenstadt bereits die Lichter ausgehen.
Der Eintritt im neuen Maidorf ist wie auf der Maiwoche kostenlos – wer bis Mitternacht in das Alando Palais überwechselt, muss auch dafür keinen Eintritt bezahlen.
Nachdem die Mutterpartei zu Wochenbeginn bereits vorgelegt hatte, fordert nun auch die Grüne Jugend für Osnabrück den „Klimanotstand“ auszurufen.
„Die Stadt Osnabrück ist nach eigenem Beschluss ‚100% Klimaschutz-Kommune‘, verfehlt jedoch die eigens gesteckten Ziele“, heißt es in einer am Mittwoch verschickten Pressemitteilung, und weiter: „Die Grüne Jugend Osnabrück fordert deshalb den Osnabrücker Rat auf, dem Beispiel von Städten wie Basel, London und zuletzt auch Konstanz zu folgen und auch in Osnabrück den Klimanotstand auszurufen.“
Vorbilder: Basel, London und Konstanz am Bodensee
Ginge es nach der Grünen Jugend, würden nach Ausrufung des „Notstands“ alle Entscheidungen der Stadt unter einen „Klimavorbehalt“ gestellt werden. So sollen die Einhaltung der CO2-Ziele auf kommunaler Ebene gewährleistet und zugleich gezeigt werden, dass der Klimaschutz auch in der Stadt Osnabrück oberste Priorität hat.
Zwischen Beethovenmarathon und tanzenden Geistern: Spielplan 19/20 des Theater Osnabrück
Am 06. Mai stellte das Theater Osnabrück den neuen Spielplan 19/20 vor. Im Fokus steht das diesjährige 100. Jubiläum des Symphonieorchesters, welches zum Anlass unterschiedlichster Aktionen dient. Das Programm des Schauspiels steht unter dem Slogan “Zukunft der Menschheit” und die Dance Company legt das Augenmerk auf das Thema Geister.
Für das Osnabrücker Musiktheater wird das kommende Spieljahr ein Außergewöhnliches, denn das im Dezember 1919 gegründete Osnabrücker Symphonieorchester wird 100 Jahre alt. Dieses Jubiläum wird als Fokus genutzt und hält zahlreiche Premieren, Konzerte und Projekte bereit.
Da auch das Münsteraner Sinfonieorchester in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert, wird es je ein Jubiläumskonzert in Münster und Osnabrück geben. Das dadurch entstehende gemeinsame Ensemble wird genutzt, um große Werke zu spielen, die in kleineren Formationen nicht möglich wären.
Ebenso feiert Beethoven im März seinen 250. Geburtstag. Zu diesem Anlass hat sich das Osnabrücker Musiktheater etwas ganz besonderes einfallen lassen: Ein Beethovenmarathon über ein Wochenende mit 8 Sinfonien.
„Wir verstehen uns als Orchester der Stadt”
Bei dem Projekt „Gestern – Heute – Morgen” können sich Interessierte auf Hörstationen, Uraufführungen, Diskussionsabende und vieles mehr freuen. Des weiteren wird es unter den Stichworten „Stadt – Land – Ton” Aufführungen und Konzerte in öffentlichen und halböffentlichen Orten, zum Beispiel in Krankenhäusern, Kantinen oder Bahnhöfen, geben. „Wir hoffen auf besondere Begegnungen.”, so Viviana Salinga, Orchestervorstand.
OpenAir Konzerte, Weihnachts- und Jazzkonzerte, sowie ein „Konzert für den Frieden“ bereichern das Spieljahr. Diese Projekte sollen in der kommenden Spielzeit weitergeführt werden: Schulkonzerte und Programme für Kleinkinder, sowie das Pastoral Project. Besonders und neu ist das Projekt des Netzorchesters, welches Kindern und Jugendlichen das Zusammenspiel von Orchester und digitaler Welt spielerisch mittels kreativer Wettbewerben vermitteln soll.

„So viel Barrock gab es noch nie!”
Intendant Ralf Waldschmidt möchte dem Barock im Musiktheater mehr Geltung verschaffen. Sieben Barrockopern waren bereits in den letzten acht Jahren zu erleben, einiges wird noch folgen. Aber auch Operetten stehen auf dem Spielplan, denn ohne diese würde das Programm nicht funktionieren, so Waldschmidt.
Besonders gespannt dürfen Besucher auf das Stück „Die Meistersinger von Nürnberg”, von Richard Wagner, sein. Dies soll unter Einbezug des gesamten Ensembles und dem Entfernen vom typischen Orchestermuster realisiert werden. Nach langer Diskussion, ob das Musiktheater dieser Aufgabe gewachsen sei, ist die Theaterleitung voller Optimismus.
Die Spielzeit 2019/20 wird im Schauspiel unter dem Thema „Die Zukunft der Menschheit” stehen. Elf Premieren wird es geben, unter anderem die Uraufführung einer biografischen Fiktion Kafkas, sowie „Die Nacht von Lissabon”, zur Ehrung Erich Maria Remarques.
„Die guten Geister arbeiten für den Tanz!”
Auch die Dance Company des Theaters hat für das kommende Spieljahr etwas Außergewöhnliches vorbereitet: Geister. Naturgeister, Totemgeister und mystische Wesen im Zusammenspiel von Kultur und Natur erwarten die Besucher. Existenz, Humanität, Kontrollverlust und Zukunft sind ebenfalls Stichwörter. Ganz besonders betont Patricia Stöckemann, Managerin und Dramaturgin der Dance Company, das Stück „Side by Side”, ein Austauschprojekt mit China. Ein gemeinsames Ensemble wird in Osnabrück, sowie in Beijing auftreten.
Eines ist gewiss: Die Osnabrücker dürfen gespannt sein!
Den neuen Spielplan finden Sie auf der Website des Theaters.
Foto (v.l.n.r.): Patricia Stöckemann (Dramaturgin und Managerin der Dance Company Theater Osnabrück), Ralf Waldschmidt (Intendant), Mauro de Candia (Leiter der Dance Company Theater Osnabrück), Andreas Hotz (Generalmusikdirektor), Vivian Salinga (Orchestervorstand), Christoph Lang (Leitender Musiktheaterdramaturg), David Boyd (Orchestervorstand), Dominique Schnizer (Schauspieldirektor), Lukas Brandt (Orchestervorstand), Matthias Köhn (Kaufmännischer Direktor und Geschäftsführer), Jens Peters (Leitender Schauspieldramaturg)