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Spielschein für

Aktuelle Lottozahlen: 6aus49, Spiel77 und Super6 gezogen

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Bei der Samstags-Ausspielung von "6 aus 49" sind am Abend die aktuellen Lottozahlen ermittelt worden. Der Deutsche Lotto- und Totoblock weist darauf hin, dass die Gewinnchancen äußerst gering sind und warnt zugleich vor der Suchtgefahr von Glücksspiel.

Gezogene Zahlen bei "6 aus 49"

Bei der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden die Zahlen 6, 15, 18, 23, 28 und 48 gezogen, die Superzahl ist die 2. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 4013448. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 476069 ermittelt.
Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Warnung vor Suchtgefahr

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

Beliebtes Glücksspiel seit Jahrzehnten

In Deutschland wird das populäre Zahlenlotto „6 aus 49“ seit 1955 gespielt.

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Manuel Neuer

Bayern dreht 0:2 in Freiburg mit Last-Minute-Sieg

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Der SC Freiburg hat am 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga eine 2:0-Führung gegen den FC Bayern München verspielt und am Ende mit 2:3 verloren. Die Breisgauer überzeugten über weite Strecken, mussten sich aber durch drei späte Treffer der Gäste geschlagen geben. Die Bayern, die lange keine Lösungen fanden, drehten die Partie durch einen Doppelschlag kurz vor Schluss und einen Siegtreffer in der Nachspielzeit.

Freiburg dominiert lange gegen ersatzgeschwächte Bayern

Die Bayern, die ohne ihre Stürmer Harry Kane und Nicolas Jackson auskommen mussten, taten sich lange schwer gegen die gut organisierte Freiburger Abwehr. Auch Manuel Neuer, der vor gut einer Woche seinen 40. Geburtstag gefeiert hatte und damit zu dem sehr kleinen historischen Kreis an Bundesliga-Spielern in dieser Altersdekade gehört, war nicht so richtig in Form.
In der ersten Halbzeit hatten die Freiburger bereits die besseren Chancen und setzten die Bayern unter Druck. Philipp Treu vergab eine große Möglichkeit zur Führung, als er den Ball knapp am Tor vorbeischob. Die Bayern fanden kaum Mittel gegen die aggressive Verteidigung der Gastgeber und konnten sich nur selten gefährlich vor das Tor von Noah Atubolu spielen.

Blitzstart nach der Pause und späte Wende

Nach der Pause gelang Freiburg ein Blitzstart, als Manzambi nach einem Ballverlust der Bayern aus der Distanz traf. Höler nutzte ein Missverständnis in der Bayern-Abwehr, um das 2:0 zu erzielen. Die Freiburger zeigten insgesamt eine beeindruckende Leistung, zu der bereits gehörte, dass in der ersten Halbzeit nichts Zählbares passierte.
Doch dann war wieder der Moment der Last-Minute-Bayern gekommen: Ein Doppelschlag von Bischof in der 81. und 92. Minute sorgte zunächst für den Ausgleich, Lennart Karl schoss den Siegtreffer für die Gäste in der neunten Minute der Nachspielzeit.

Weitere Ergebnisse des Nachmittags

Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: Hoffenheim – Mainz 1:2, Bremen – Leipzig 1:2, Leverkusen – Wolfsburg 6:3, Hamburg – Augsburg 1:1 und Gladbach – Heidenheim 2:2.

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Niklas Wiemann (VfL Osnabrück) beim Torjubel zum 1:0.

VfL Osnabrück schlägt Schweinfurt klar mit 4:0

von Maurice Guss 4. April 2026

Der VfL Osnabrück bleibt das Maß aller Dinge in der 3. Liga. Gegen Schlusslicht 1. FC Schweinfurt 05 gewann der Tabellenführer an der Bremer Brücke hochverdient mit 4:0 und feierte damit den siebten Sieg in Folge. Im Jahr 2026 bleiben die Lila-Weißen damit ungeschlagen.

Wiemann trifft, Kehl erhöht

Osnabrück übernahm von Beginn an die Kontrolle gegen tief stehende Gäste. Erste Chancen blieben zunächst ungenutzt: Robin Meißner verpasste aus spitzem Winkel die Führung (9. Spielminute), wenig später scheiterte Lars Kehl freistehend an Torhüter Stahl (16.).

In der 27. Minute fiel dann das 1:0. Nach einer Hereingabe ins Zentrum bekam Schweinfurt den Ball nicht geklärt, Niklas Wiemann schaltete am schnellsten und stocherte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie.

Der VfL blieb spielbestimmend und legte noch vor der Pause nach. Ein langer Ball hebelte die Defensive der Gäste aus, Robin Meißner setzte sich im Laufduell durch und legte quer auf Kehl, der frei vor dem Tor zum 2:0 einschob (37.).

Meißner entscheidet die Partie

Nach dem Seitenwechsel agierte Osnabrück zunächst etwas zu kontrolliert und kam erst nach einer guten Stunde wieder zwingend vor das Tor. Schweinfurt blieb offensiv weitgehend harmlos und kam lediglich zu einem Kopfball von Thomas Meißner, der auf dem Tordach landete (51.).

In der 61. Minute sorgte der VfL für die Entscheidung. Nach einem Konter zog David Kopacz mehrere Gegenspieler auf sich und legte auf den freistehenden Robin Meißner ab, der überlegt ins linke untere Eck zum 3:0 traf.

In der Folge kontrollierte Osnabrück die Partie auf Sparflamme, während Schweinfurt kein Risiko mehr einging und kaum gefährlich wurde.

Christensen setzt den Schlusspunkt

Den Schlusspunkt setzte Frederik Christensen. Nach einer Flanke von Robert Tesche lief der Linksaußen aus dem Rückraum ein und köpfte zum 4:0 ein (83.).

Bis zum Abpfiff blieb es ein einseitiges Spiel. Die Gäste kamen nur noch zu einem Distanzversuch durch Grimbs, der knapp über das Tor ging (90.).

Der VfL Osnabrück gewinnt damit souverän, zum 17. Mal in dieser Saison zu Null und baut seine Siegesserie weiter aus. Am Nachmittag treffen noch die Aufstiegskonkurrenten Duisburg und Essen aufeinander. Duisburg ist unter der Woche zugleich der nächste Gegner der Lila-Weißen, die zum Abschluss der englischen Woche noch Energie Cottbus empfangen.


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Marc Vallendar

Unbekannter attackiert AfD-Wahlkampfstand in Berlin körperlich

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

An einem AfD-Wahlkampfstand in Berlin-Wilmersdorf ist es am Samstag nach Parteiangaben zu einem gewalttätigen Übergriff gekommen. Ein unbekannter Mann soll zunächst eine Cola-Dose über einem Infostand ausgeschüttet und anschließend den Berliner Abgeordneten Marc Vallendar ins Gesicht geschlagen haben. Der Täter konnte flüchten, es liegt laut AfD jedoch Bildmaterial vor, das eine Fotofahndung ermöglichen könnte.

Cola über Infostand geschüttet und Faustschlag ins Gesicht

An einem Wahlkampfstand der Berliner AfD in der Wilmersdorfer Straße hat es am Samstag nach Parteiangaben einen gewalttätigen Übergriff gegeben. Demnach schüttete ein Unbekannter gegen 11.45 Uhr zunächst eine Cola-Dose über einem Infostand aus. Als der Berliner Abgeordnete Marc Vallendar ihn davon abhalten wollte, bekam er einen Faustschlag ins Gesicht.
Der unbekannte Mann soll daraufhin geflüchtet sein. „Herbeigeeilte Parteifreunde und zufällige Zeugen konnten ihn eine Weile verfolgen, aber nicht festnehmen“, hieß es in einer Mitteilung der AfD vom Samstagnachmittag. Es liege jedoch „aussagekräftiges Bildmaterial“ vor, so dass eine Fotofahndung erfolgversprechend erscheine.

Anzeige wegen Körperverletzung

Vallendar hat nach eigenen Angaben Anzeige wegen Körperverletzung bei der Polizei gestellt. „Gewalttaten wie diese sollen die politische Willensbildung torpedieren, dies wird nicht gelingen“, sagte der Abgeordnete, der seit 2016 im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt. „Auch deshalb nicht, weil immer mehr Bürger durchschauen, welche Gefahr für unser Gemeinwesen von der radikalisierten politischen Linken ausgeht.“

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Gruppenfoto nach

Hamburgs Finanzsenator warnt SPD vor Linkskurs und Selbstzerfleischung

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel warnt die SPD davor, sich stärker nach links auszurichten, und plädiert für eine pragmatische Politik für die „arbeitende Mitte“. In einem Interview mit dem Tagesspiegel (Sonntagausgabe) ruft er seine Partei zu mehr Geschlossenheit auf und stellt sich hinter das SPD-Führungsduo Lars Klingbeil und Bärbel Bas. Zugleich kritisiert er den Umgang der SPD mit eigenen Reformprojekten sowie Äußerungen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Dressel fordert Fokus auf „arbeitende Mitte“

Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel fordert, die SPD nicht stärker nach links auszurichten. „Pragmatische Politik für die arbeitende Mitte, die einen Fokus auf soziale Gerechtigkeit setzt, funktioniert“, sagte Dressel dem Tagesspiegel (Sonntagausgabe).
Dabei verwies er unter anderem auf erfolgreiche Koalition in Hamburg, Niedersachsen oder Hamburg. „Daran sollten wir uns orientieren.“ Zudem rief Dressel die SPD auf, die eigene Arbeit nicht kaputtzureden, wie zuletzt nach der Bürgergeld-Reform. „Wenn wir Kompromisse erzielen und sie dann sofort wieder zerreden, liefern wir den Menschen ein diffuses Bild ab“, sagte Dressel dem Tagesspiegel. „Bei denen bleibt dann nur hängen, dass die SPD Reformen blockieren wollte.“ Das helfe niemandem.

Mehr Geschlossenheit statt „Selbstzerfleischung“

Sein Vorschlag, um die arbeitende Mitte stärker zu erreichen, lautet: „Weniger Selbstzerfleischung, dafür mehr Geschlossenheit.“ Und weiter: „Wir reden zu viel über Sozialleistungen und zu wenig über Arbeit, Leistung und Aufstieg“, sagte Dressel dem Tagesspiegel. Lars Klingbeils Fokus auf mehr Arbeitsanreize sei genau der richtige Weg.
Der Finanzminister hatte vergangene Woche in einer Grundsatzrede verschiedene Reformvorschläge präsentiert. Dressel glaubt, dass Klingbeil seine Partei damit wachgerüttelt hat. „Denn gerade innerhalb der SPD waren viele immer noch nicht im Reformmodus“, sagte der Hamburger SPD-Politiker dem Tagesspiegel. Dabei stellte er sich auch hinter das Führungsduo Klingbeil/Bas. „Die Menschen wollen Ergebnisse, keine innerparteilichen Therapiesitzungen“, sagte Dressel dem Tagesspiegel: „Beide sind gewählt, jetzt müssen alle mithelfen, dass sie und die SPD insgesamt Erfolg haben.“

Kritik an Söder

Kritik übte Dressel an Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). „Ständig fordert auch er die SPD auf, reformbereit zu sein. Und dann macht unser Parteivorsitzender einen Schritt nach vorne – und aus München wird nur rumgemäkelt“, sagte Dressel dem Tagesspiegel: „Das ist nicht die Konstruktivität, die wir brauchen.“

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Chemie-Anlagen (Archiv)

Unternehmen erwarten Konjunkturabsturz: Bürokratie gilt als Hauptproblem

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Eine Mehrheit der Unternehmen in Deutschland blickt pessimistisch auf die kommenden Monate: 63 Prozent erwarten eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Gleichzeitig sinkt die Zufriedenheit mit der Bundesregierung weiter, während bürokratische Anforderungen von den Betrieben als größte Belastung genannt werden.

Deutlich eingetrübte Konjunkturerwartungen

Die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland rechnet mit einer weiteren Eintrübung der Konjunktur. 63 Prozent erwarten in den kommenden sechs Monaten eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, so das Ergebnis einer Forsa-Umfrage für die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), über die die „Bild am Sonntag“ vorab berichtete.
Verglichen mit der BDA-Umfrage vom November 2025 haben sich die Erwartungen demnach deutlich verschlechtert. Nur noch sechs Prozent der Betriebe rechnen mit einer Verbesserung, während 63 Prozent (+ 11 Prozentpunkte) von einer Verschlechterung ausgehen. 29 Prozent erwarten keine Veränderung.
Besonders pessimistisch zeigt sich das Baugewerbe, während das Gastgewerbe vergleichsweise seltener mit einem Abschwung rechnet. Als größtes Problem nennen die Unternehmen weiterhin Vorschriften und bürokratische Anforderungen. 83 Prozent sehen darin die größte Belastung.

Einschätzung der eigenen Lage

Die eigene wirtschaftliche Lage bewerten 62 Prozent der Unternehmen noch als gut oder sehr gut (Vorjahr: 67 Prozent), 37 Prozent hingegen als weniger gut oder schlecht (Vorjahr: 33 Prozent).
Auch die Zufriedenheit mit der Bundesregierung bleibt auf niedrigem Niveau. Sie ist von 21 Prozent im vergangenen Jahr auf 19 Prozent gesunken. 78 Prozent der Befragten sind weniger oder gar nicht zufrieden (77 Prozent im Vorjahr). Mit der Politik für Wirtschaft und Arbeitsmarkt zeigen sich nur noch 10 Prozent der Unternehmen zufrieden.

Warnung der Arbeitgeberverbände

Arbeitgeber-Präsident Rainer Dulger sagte der „Bild am Sonntag“: „Unternehmer sind Optimisten – aber keine Träumer. Seit fast einem Jahr wartet die Wirtschaft auf echte Impulse für Wachstum. Viele Betriebe sind ernüchtert: 63 Prozent erwarten eine Verschlechterung der Lage. Das ist ein Alarmsignal, das die Politik nicht überhören darf.“ Dulger weiter in der „Bild am Sonntag“: „Wir stehen an einer Wegmarke: Entweder es kommt jetzt ein großes Reformpaket – oder Deutschland rutscht weiter ab.“
Für das sogenannte „Arbeitgeber-Barometer“ befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.001 Unternehmen aus der Privatwirtschaft in Deutschland mit mindestens zehn Mitarbeitern. Der Befragungszeitraum lag nach Angaben von Forsa zwischen dem 23. Februar und dem 20. März 2026.

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1. FC

Magdeburg fegt Bochum 4:1 weg und sammelt Abstiegspunkte

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Der 1. FC Magdeburg hat am 28. Spieltag der zweiten Bundesliga einen wichtigen 4:1-Sieg gegen den VfL Bochum gefeiert. Mit einem frühen Führungstreffer und einer starken Reaktion auf den Bochumer Anschlusstreffer sicherten sich die Magdeburger wertvolle Punkte im Abstiegskampf. Bochum hingegen verpasste die Gelegenheit, sich von den unteren Tabellenrängen abzusetzen.

Magdeburg legt früh vor

Der 1. FC Magdeburg erwischte einen idealen Start in die Partie. Bereits in der 7. Minute brachte Lubambo Musonda die Gastgeber mit einem Kopfball in Führung, nachdem er eine Flanke von Bockhorn verwertete. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Baris Atik auf 2:0, indem er einen langen Pass von Mathisen gekonnt verarbeitete und den Ball ins rechte Eck schob.

Bochumer Aufbäumen nur von kurzer Dauer

Nach der Pause zeigte der VfL Bochum ein anderes Gesicht und kam durch Philipp Hofmann in der 56. Minute zum Anschlusstreffer. Hofmann drehte sich im Strafraum geschickt um seinen Gegenspieler und traf flach in die linke Ecke. Doch Magdeburg ließ sich nicht beirren und stellte durch einen Doppelpack von Mateusz Zukowski in der 71. und 73. Minute den alten Abstand wieder her. Zukowski nutzte zunächst einen Konter, um aus kurzer Distanz einzuschieben, und traf wenig später nach einem Querpass von Tachie aus 15 Metern in die linke Ecke.

Wechsel in der Schlussphase und Blick auf die Konkurrenz

In der Schlussphase wechselten beide Trainer mehrfach, um frische Kräfte zu bringen und Spieler für den Saisonendspurt zu schonen. Trotz der Bemühungen der Gäste blieb es beim klaren Sieg für Magdeburg, das mit diesem Erfolg wichtige Punkte im Abstiegskampf sammelte. Bochum hingegen verpasste die Chance, sich weiter von den unteren Tabellenrängen abzusetzen.
Die weiteren Ergebnisse vom Samstagmittag: Kaiserslautern – Düsseldorf 3:0 und Bielefeld – Darmstadt 2:1.

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Universität Osnabrück, Schloss Osnabrück, Uni Osnabrück

Universität Osnabrück untersucht Auswirkungen von Migration auf Spitzensport

von Hasepost 4. April 2026

Wie gelingt Athletinnen und Athleten mit Fluchterfahrung der Zugang zum deutschen Spitzensportsystem? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue Forschungsprojekt „Zwangsmigration und Spitzensport in Deutschland: Integrationsbedingungen aus Athlet:innen- und Sportsystemperspektive“, das am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften der Universität Osnabrück durchgeführt wird.

Forschung soll Integration von Athleten stärken

Die Forschungsergebnisse des Projekts sollen dazu beitragen, Handlungsempfehlungen zu entwickeln, die eine bessere Integration von Athletinnen und Athleten ermöglichen, die aufgrund von Verfolgung, Krieg oder Gewalt unfreiwillig aus ihrem Land geflohen sind. Geleitet wird die vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderte Studie von PD Dr. Enrico Michelini von der Universität Osnabrück. Kooperationspartnerin ist Prof. Dr. Astrid Schubring vom Institut für Soziologie und Genderforschung der Deutschen Sporthochschule Köln.

Herausforderungen für Spitzensportler mit Migrationshintergrund bisher kaum wissenschaftlich erforscht

„Sport gilt oft als Raum der Chancengleichheit – tatsächlich hängen Karrieremöglichkeiten jedoch stark von sozialen Voraussetzungen, Netzwerken und institutionellen Zugängen ab. Für Spitzensportlerinnen und -sportler mit Fluchterfahrung entstehen hier zusätzliche Hürden, die bislang kaum systematisch untersucht wurden“, sagt Enrico Michelini.

Forschung untersucht mehrere Einflüsse

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen zunächst die sportlichen Lebenswege und Netzwerke von Athletinnen und Athleten mit Fluchthintergrund aus den Sportarten Schwimmen, Wasserball, Leichtathletik und Cricket. Ergänzend werden zentrale Organisationen des Spitzensports analysiert. Grundlage der Studie bilden biografisches Mapping und Netzwerkanalysen für die Athletinnen und Athleten sowie leitfadengestützte Interviews und Dokumentenanalysen auf Ebene von Verbänden und Vereinen. Die erhobenen Daten werden unter anderem inhaltsanalytisch ausgewertet und vor dem Hintergrund von Pierre Bourdieus Feldtheorie interpretiert.

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Alice Weidel

AfD laut Umfrage erneut stärkste Kraft in Deutschland

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Die AfD ist laut einer neuen Insa-Umfrage im Sonntagstrend der „Bild am Sonntag“ erneut stärkste politische Kraft in Deutschland. Während die AfD ihren Vorsprung behauptet, verliert die Union leicht an Boden, ebenso wie die SPD. Auch für FDP und Bündnis Sahra Wagenknecht zeigen sich Veränderungen, während Grüne und Linke stabile Werte halten.

AfD vor CDU/CSU im Sonntagstrend

Die AfD bleibt laut einer aktuellen Umfrage des Instituts Insa stärkste politische Kraft in Deutschland. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kann die Partei ihren Wert aus der Vorwoche von 26 Prozent halten. CDU/CSU hingegen verlieren einen Prozentpunkt und rutschen auf 25 Prozent.

Verluste für SPD, stabile Werte für Grüne und Linke

Die SPD büßt der Erhebung zufolge ebenfalls einen Prozentpunkt ein und landet bei 13 Prozent. Die Grünen kommen unverändert auf 12 Prozent, die Linke auf 11 Prozent.

BSW legt zu, FDP weiter unter Fünf-Prozent-Hürde

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verbessert sich leicht auf 4 Prozent und gewinnt damit einen Punkt hinzu. Die FDP kommt auf 3 Prozent und bleibt damit weiter deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde. Die sonstigen Parteien legen zusammen um einen Punkt auf 6 Prozent zu.
Insa hatte für die „Bild“ nach eigenen Angaben 1.199 Personen im Zeitraum vom 30. März bis zum 2. April 2026 befragt (TOM). Die Frage lautete: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“

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Wenn ich nie gefragt wurde – wie kann die Umfrage dann trotzdem stimmen?

4. April 2026 0 Kommentare
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Stadtrat diskutiert über Baumschutzsatzung

Gruppe FDP/UWG versteht Osnabrücker Baumschutzsatzung als Bürokratiemonster auf Kosten der Bürger

von Hasepost 4. April 2026

Die Gruppe FDP/UWG lehnt die Baumschutzsatzung ab. Die von der Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und Volt beschlossene Satzung schaffe erheblichen Verwaltungsaufwand, belaste Privatpersonen einseitig und gewähre der Verwaltung gleichzeitig einen Freifahrtschein.

Zusätzliche Kosten fallen in der Verwaltung an

„Diese Satzung bindet zwei zusätzliche Vollzeitstellen in der Verwaltung und das bei Kosten, die laut Vorlage der Stadt bis heute nicht kalkulierbar sind. Wer so eine Satzung einführt, ohne zu wissen, was sie den Steuerzahler kostet, handelt nicht verantwortungsvoll“, kritisiert Oliver Hasskamp, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Gruppe. „Wer einen Baum im eigenen Garten fällen möchte, hat dafür in aller Regel einen guten Grund. Kein Bürger fällt seinen Baum aus Spaß.“

Baumsatzung sei massiver Eingriff in Eigentumsrechte

Besonders scharf kritisiert die Gruppe die geplante Ersatzzahlung von 1.100 Euro pro Baum, wenn keine Ersatzpflanzung vorgenommen wird. Wulf-Siegmar Mierken betont: „1.100 Euro für das Fällen des eigenen Baumes auf dem eigenen Grundstück. Das ist ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Eigentumsrechte der Bürgerinnen und Bürger.“

Ungleiche Behandlung von Stadt und Privatpersonen

Hinzu kommt aus Sicht der FDP/UWG eine strukturelle Ungleichbehandlung. Während Privatpersonen streng reguliert werden, sieht die Satzung für die Stadtverwaltung selbst großzügige Ausnahmeregelungen bei öffentlichem Interesse vor, obwohl die Stadt Osnabrück mit Abstand die meisten Bäume im Stadtgebiet fällt. „Mit dieser Satzung schreibt sich die Verwaltung selbst einen Freifahrtschein. Das ist eine Ungleichbehandlung, die für die Bürgerinnen und Bürger schlicht nicht nachvollziehbar ist“, so Dr. Thomas Thiele, Gruppenvorsitzender. „Die einen werden mit Gebühren und Ersatzzahlungen belastet, während die öffentliche Hand für sich Ausnahmen schafft. Das vergrößert den Graben zwischen Politik und Bürger.“

Baumsatzung verspreche nicht direkt Schutzeffekt für Bäume

Die FDP/UWG weist zudem auf einen absehbaren Nebeneffekt hin: Bereits vor Inkrafttreten der Satzung sei zu beobachten, dass Bürgerinnen und Bürger vorsorglich Bäume fällen, genau das Gegenteil des beabsichtigten Schutzeffekts. Die Gruppe fordert stattdessen einen verhältnismäßigen, bürgerfreundlichen Ansatz zum Baumschutz, der Privateigentümer nicht kriminalisiert und die Verwaltung denselben Maßstäben unterwirft wie die Bevölkerung.

4. April 2026 0 Kommentare
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