Osnabrück „OSNABRÜCKERLEBEN“ – Ein multimedialer Stadtrundgang zur Osnabrücker Alltagsgeschichte des...

„OSNABRÜCKERLEBEN“ – Ein multimedialer Stadtrundgang zur Osnabrücker Alltagsgeschichte des Museum Industriekultur Osnabrück

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Das MIK Museum Industriekultur Osnabrück hat einen multimedialen Stadtrundgang zur Osnabrücker Alltagsgeschichte in der Innenstadt entwickelt. An insgesamt 15 Stationen können Osnabrücker und Besucher der Stadt sich per QR-Code kostenlos in den digitalen Rundgang einloggen und mit dem Smartphone auf unterhaltsame Weise neue, spannende Seiten der Osnabrücker Stadtgeschichte erkunden. Das Projekt wurde durch eine Förderung der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung ermöglicht – als Teil des „Kulturmarathons“, eines Corona-Sonderförderprogramms der Stadt Osnabrück in Kooperation mit verschiedenen Stiftungen.

Wie haben die Osnabrücker vor 50 oder 100 Jahren ihre Freizeit verbracht, wo haben sie eingekauft, wie sah ihr Arbeitsalltag aus? Welche Häuser standen an der Stelle moderner Bauten von heute, wie hat sich die Stadt verändert? Der neue digitale Stadtrundgang OSNABRÜCKERLEBEN zeigt den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel der Stadt. Anhand historischer Fotografien und lebendiger Soundcollagen, die in Zusammenarbeit mit dem Musiktheater Lupe entstanden sind, wird der kurzweilige Rundgang zur atmosphärischen Zeitreise. An 15 Stationen der Osnabrücker Innenstadt werden spannende Geschichten erzählt: von traditionsreichen Handwerksbetrieben, gut vernetzten Handelshäusern und den Anfängen industrieller Produktion, von heißen Diskussionen über große Bauprojekte und der heute vielfach schmerzlich vermissten Straßenbahn, von der Entstehung der ersten Krankenhäuser, vom Baden in der Hase, Schulbankdrücken und von Vielem mehr.

Stadtgeschichte per App

„In unseren Sammlungen finden sich zahlreiche spannende, von vielen noch nie gesehene Zeugnisse der Wirtschafts- und Alltagsgeschichte Osnabrücks. Mit der App OSNABRÜCKERLEBEN verknüpfen wir diese auf lebendige Weise mit Originalschauplätzen. So bringen wir unser Museum in die Stadt – zu den Menschen“, erläutert Dr. Vera Hierholzer, Direktorin des MIK. Unabhängig von Öffnungszeiten, allein oder mit Freunden und Familie, kann der Stadtraum so ganz neu erfahren werden – individuell und dennoch professionell geführt. Im Zusammenspiel lassen Texte, Bilder und Klänge die Nutzer*innen in die Geschichte Osnabrücks eintauchen und erwecken vergangene Epochen zum Leben. Auch Osnabrücker*innen erfahren so neue Perspektiven auf ihre Stadt, entdecken bisher Verborgenes oder erleben wohlvertraute Orte auf neue Weise.

Zwei weitere Rundgänge bereits in Planung

Erarbeitet wurde der Rundgang von Dr. Caroline Bäßler und Olaf Pagenkämper, die beide seit vielen Jahren regelmäßig Besucher im Museum Industriekultur führen. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir mit der Förderung der Bohnenkamp-Stiftung trotz Lockdown weiter mit unseren freien Mitarbeitern zusammenarbeiten konnten. Über den digitalen Rundgang halten sie und wir zudem den Kontakt zu unseren Besucher“, berichtet Barbara Kahlert, die das Projekt im MIK koordiniert hat.

Zwei weitere Rundgänge für den Osnabrücker Stadtteil Schinkel und die Osnabrücker Weststadt sind bereits in Planung. Auch hier darf sich das MIK über die Unterstützung der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung freuen.

Technisch basiert der Rundgang auf dem App-Anbieter „DigiWalk“. An den 15 Stationen der App sind Schilder mit einem QR-Code angebracht, über welche die Nutzer die App kostenlos installieren und in den Rundgang OSNABRÜCKERLEBEN eintauchen können. Der Rundgang folgt keiner Chronologie, ein Einstieg ist an jeder Station möglich. Wer den gesamten Rundgang am Stück erleben möchte sollte ca. 90 Minuten einplanen.

Abbildung einer exemplarischen Station von OSNABRÜCKERLEBEN. / Foto: Birgit Scheidecker

Titelbild: Vorstellung des multimedialen Stadtrundgangs OSNABRÜCKERLEBEN. Personen von links nach rechts: Michael Prior, Vorstand Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung, Dr. Vera Hierholzer, Direktorin, MIK; Olaf Pagenkämper, MIK; Ralf Siebenand, Musiktheater Lupe; Dr. Caroline Bäßler, MIK; Patricia Mersinger Fachbereichsleiterin Kultur, Stadt Osnabrück / Foto: Birgit Scheidecker



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