Am 8. November fällt die Entscheidung: Wer wird am 20. Januar 2017 als 45. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt?
In einem fachübergreifenden, interdisziplinär ausgerichteten Projektseminar an der Universität Osnabrück unter dem Titel “Die Präsidentschaftswahlen in den USA 2016: Eine historische Entscheidung?” wird die Wahl beobachtet, untersucht und diskutiert – und zwar aus unterschiedlichen, aber komplementären Blickwinkeln. Einer der Höhepunkte: eine große Wahlparty am 8. November im Universitätsgebäude am Neuen Graben 40 ab 21 Uhr.

Unterschiedliche Formate erforschen die US-Wahl

Die Veranstaltung vereint unterschiedliche Formate: »Wir führen eine Seminardiskussion, die Erarbeitung und Vorstellung eigener Projekte, Paneldiskussionen,  zwei öffentliche Veranstaltungen, eine Expertenrunde zur Wahl sowie ein abschließendes gemeinsames Symposium am Ende des Semesters durch«, erklärt der Amerikanist Prof. Dr. Peter Schneck, der mit der Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Lenschow die Veranstaltung konzipiert hat.

Nach der Stimmauszählung geht die Forschung weiter

In zwei vorbereitenden gemeinsamen Sitzungen wurden bereits mögliche Projektthemen und -schwerpunkte gesammelt und konkretisiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bilden Arbeitsgruppen bzw. Projektteams, die eigene Themen semesterbegleitend bearbeiten und im abschließenden Symposium präsentieren.
Darüber hinaus wird gemeinsam eine Agenda für die Veranstaltung am Wahlabend im Institut für Anglistik/Amerikanistik entwickelt, sowie für das Expertenpanel nach der Wahl.

Wahlparty für alle Interessenten der Uni Osnabrück

Die Wahrparty ist für alle Interessierten aus der Universität offen. Neben der laufenden Beobachtung der Ergebnisse in den einzelnen Staaten wird es Präsentationen und eine Diskussionsrunde mit Teilnehmerinnen und Teilnehmers aus unterschiedlichen Fächern und Forschungsfeldern geben. Das Rahmenprogramm wird von der Fachschaft des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaft organisiert. Ebenfalls eingeladen sind die Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler der diesjährigen Herbstakademie, die sich in ihrem eigenen Amerikanistik-Projekt ebenfalls mit den U.S.-Wahlen auseinandersetzen werden.

Öffentliche Expertenrunde zur Amtseinführung im Januar

»Nach der Wahl wird es zwei bis drei weitere gemeinsame Treffen geben, um das Wahlergebnis zu analysieren, die Projektarbeit zu konkretisieren und anzupassen und die Planung der Expertenrunde und des abschließenden Symposiums weiter zu verfolgen«, so Prof. Lenschow. Die öffentliche Expertenrunde ist als Abendveranstaltung zur Amtseinführung im Januar geplant; das hochschulöffentliche Symposium wird gegen Ende des Semesters stattfinden und sich über einen Tag erstrecken.

 

Symbolbild, CC-BY-SA 4.0

11 KOMMENTARE

  1. Gibt’s nen Buffet? 😉 ich denke, wir haben unsere eigenen Vollpfosten hier, und man sollte persönlich mit Amerikanern reden, bevor man urteilt. Großer Tenor ist dort, das man Clinton verhindern will, aus diversen Gründen. Wir, die nicht dort leben und total anders gestrickt sind, sollten darum nicht Dinge hineindeuteln, nur weil wir ganz anders ticken

  2. Der eine hat von Politik keine Ahnung, die andere ist eine Kriegstreiberin. Wobei sich die andere eher langsam um eine Altenresidenz anstelle dem Oval Office kümmern sollte.

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