Osnabrück 🎧Osnabrücker SPD: „Klimaschutz braucht sachliche Diskussion und keine Lippenbekenntnisse“

Osnabrücker SPD: „Klimaschutz braucht sachliche Diskussion und keine Lippenbekenntnisse“

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„Plakative Forderungen und Schlagworte helfen nach Ansicht der SPD-Fraktion in der Debatte um den von allen Parteien gewollten Schutz der „Grünen Finger“ genauso wenig weiter, wie Lippenbekenntnisse und die Beendigung jeglicher Bauleitplanung. Wir stehen für eine sachliche Diskussion beim Klimaschutz, konkrete und nachprüfbare Jahresziele bei der CO2-Einsparung und deren Monitoring, sowie ein ganzheitliches Konzept für die Freiraumplanung in der Stadt“, erklärt Heiko Panzer, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Susanne Hambürger dos Reis, SPD-Fraktionsvorsitzende, macht auf den seit Jahren bestehenden Mangel beim Mietwohnungsbau aufmerksam: „Die SPD-Fraktion fühlt sich dem Bürgerentscheid zur kommunalen Wohnungsgesellschaft verpflichtet. Gerade die Isolation während der Pandemie habe die Probleme von Benachteiligten am Wohnungsmarkt noch verschärft. Wir sind der Überzeugung, dass die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die notwendigen Anpassungen an die Klimaveränderungen gemeinsam gelöst werden können und müssen!“

Viel Nachholbedarf in Osnabrück

„Gerade im Bereich des nachhaltigen Bauens, der Nutzung von siedlungsnaher Versickerung, der Berücksichtigung des Mikroklimas beim Wohnungsbau und der Weiterleitung von Kaltluft gibt es noch viel Nachholbedarf in Osnabrück“, führt Heiko Panzer weiter aus.

„Ebenso müsse man auch bei der Altbausanierung, der Nachverdichtung und bei der Entsiegelung von Flächen noch dazulernen. Die Bauleitplanung müsse sowohl unter Berücksichtigung der „Grünen Finger“ und des Freiraumentwicklungskonzeptes, als auch der berechtigten Bedürfnisse der Stadtgesellschaft fortgesetzt und weiterentwickelt werden,“ ergänzt Susanne Hambürger dos Reis.

„Unsere Idee von einer gerechten und nachhaltigen Stadtentwicklung drückt sich in der Verantwortung der Stadt im Bereich des Umweltschutzes und der aktiven Bodenpolitik aus und gibt Antworten auf die drängenden Fragen des Klimawandels. Die Transformation der Stadt orientiert sich an den veränderten Rahmenbedingungen, um sicherzustellen, dass aktuelle und zukünftige Herausforderungen bewältigt und Chancen des Wandels genutzt werden. Dazu zählen für die SPD die Folgen des Klimawandels ebenso wie die der Corona-Pandemie und viele weitere gesellschaftspolitische Aspekte“, so Hambürger dos Reis und Panzer abschließend.

Titelbild: Heiko Panzer (SPD)



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