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Osnabrücker Projekt in Berlin vorgestellt: Auf dem Weg zu einem demenzsensiblen Krankenhaus mit smarter Therapieball-Unterstützung

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Chefarzt PD Dr. Ralf Dittrich (Direktor der Klinik für Neurologie, Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück) und Clara Heuer von der Stabsstelle Pflegewissenschaft am Marienhospital Osnabrück haben bei einer Veranstaltung des bundesweiten Aktionsbündnisses Patientensicherheit in Berlin das Osnabrücker Projekt „Demenz- und Delirsensibles Krankenhaus“ vorgestellt. / Foto: MHO

Ein Osnabrücker Projekt in Berlin: Chefarzt PD Dr. Ralf Dittrich (Direktor der Klinik für Neurologie, Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück Standort Natruper Holz) und Clara Heuer von der Stabsstelle Pflegewissenschaft am Marienhospital Osnabrück haben bei einer Veranstaltung des bundesweiten Aktionsbündnisses Patientensicherheit in Berlin das Osnabrücker Projekt „Demenz- und Delirsensibles Krankenhaus“ vorgestellt. Sie berichteten über innovative Konzepte für die Versorgung von Menschen mit Demenz.

„Um der stetig wachsenden Zahl der Menschen mit Demenz im Marienhospital Osnabrück eine bedarfsgerechte Versorgung zu bieten, muss sich das Krankenhaus neu ausrichten“, erläutern Clara Heuer und Ralf Dittrich: „Mit aufwändigen, gestaffelten Schulungskonzepten vieler Berufsgruppen werden das Fachwissen vertieft und die interdisziplinäre Vernetzung intensiviert. In weiteren Schritten werden auch bauliche Veränderungen vorgenommen und Beratungsmöglichkeiten aufgebaut. Neben den theoretischen Inhalten braucht es aber auch praktische Lösungen, wie die Anschaffung neuer Hilfsmittel“, so Clara Heuer und Ralf Dittrich: „Da Menschen mit Demenz sowohl durch den Aufenthalt im Krankenhaus als auch aufgrund der krankheitsbedingten Einschränkungen nur unzureichend in der Lage sind, sich selbst zu beschäftigen, unterstützt dabei die pflegefachliche Versorgung.“

Zahlreiche Beschäftigungs-Möglichkeiten

Die Möglichkeiten der Beschäftigung seien vielfältig. So könnten Gedächtnisübungen und -spiele, Biografiearbeit, musikalische und künstlerische Elemente, Rätsel und vieles mehr zur Beschäftigung eingesetzt werden. Ein smarter, multifunktioneller Icho-Ball unterstützt bei vielen dieser Möglichkeiten, kann und soll aber nicht die menschliche Zuwendung ersetzen.

Er ist ein Therapieball mit einer Software, welcher verschiedene Apps mit spezifischen Beschäftigungsmöglichkeiten anbietet. Der Vorteil des Icho-Balls liegt in der smarten Nutzung sowie in der Vielfältigkeit der Anwendung. Er kann in allen Bereichen, so auch auf Intensivstationen genutzt werden und bietet breit gefächerte Möglichkeiten der Beschäftigung und ist besonders auf Menschen mit Demenz angepasst.

So können folgende Ansätze zur Förderung und Beschäftigung genutzt werden: Biografiearbeit, Gedächtnistraining, basale Stimulation, Bewegung und Motorik sowie Entspannungsangebote. Sogar die Atmosphäre eines VfL-Spiels an der Bremer Brücke kann erzeugt werden. Der Icho-Ball soll fester Bestandteil der pflegefachlichen Versorgung von Menschen mit Demenz im Marienhospital Osnabrück werden.



PM
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