HochschulenOsnabrücker Professorin in den Wissenschaftsrat aufgenommen

Osnabrücker Professorin in den Wissenschaftsrat aufgenommen

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Große Ehre für Professorin Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein: die Wissenschaftlerin der Hochschule Osnabrück wurde von Bundespräsident Joachim Gauck mit Wirkung vom 1. Februar 2015 als neues Mitglied in den Wissenschaftsrat berufen. Dieser berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Er ist eines der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland.

„Ich freue mich sehr über die Berufung und bin gespannt auf die Aufgaben und Herausforderungen im Wissenschaftsrat“, erklärte zu Sayn-Wittgenstein.
Die Professorin für Pflege- und Hebammenwissenschaft betonte, dass sie die Berufung als Anerkennung für den Aufbau gesundheitsrelevanter Forschungsbereiche verstehe. Mit Kolleginnen und Kollegen aus Osnabrück und anderen Hochschulen gehört Professorin Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein zu den Taktgebern in Deutschland in der Pflege- und Hebammenwissenschaft.

Der Präsident der Hochschule Osnabrück, Professor Dr. Andreas Bertram, zeigte sich erfreut über die Berufung: „Mit Kollegin zu Sayn-Wittgenstein entsenden wir eine renommierte Wissenschaftlerin in dieses bedeutende Beratungsgremium der Wissenschaftspolitik in Deutschland. Ihre Ernennung unterstreicht die Forschungsstärke der Hochschule Osnabrück in diesem Bereich.“

sayn-wittgensteinZu Sayn-Wittgenstein ist seit 2000 Professorin für Pflege- und Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück. Ihr obliegt seit mehr als zehn Jahren die wissenschaftliche Leitung von mehreren Forschungsprojekten u. a. zum Versorgungskonzept Hebammenkreißsaal  und weiteren geburtshilflichen Fragestellungen. Unter ihrer Ägide wurden sowohl die bundesweit erste Professur für Hebammenwissenschaft sowie der erste Studiengang Bachelor of Midwifery an der Hochschule Osnabrück etabliert. Zu Sayn-Wittgenstein baute zudem den Forschungsschwerpunkt familienorientierte geburtshilfliche Versorgung an der Hochschule auf. Die Forschung ermöglichte gleichzeitig die Strukturentwicklung im Bereich der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung von Doktorandinnen und Doktoranden.

Derzeit ist zu Sayn-Wittgenstein Sprecherin des interdisziplinären Forschungsschwerpunktes „Versorgung während der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett – Instrumente zur sektorenübergreifenden Qualitätsentwicklung (IsQua)“ mit Graduiertenförderung, gefördert vom Niedersächsischen VW-Vorab. Zudem ist sie Sprecherin des kooperativen Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe“ der Hochschule Osnabrück und der Universität Witten/Herdecke. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Zu Sayn-Wittgenstein ist Gastprofessorin im Department Pflegewissenschaft der Fakultät für Gesundheit an der Universität Witten/Herdecke und auch an der Berner Fachhochschule, Schweiz, sowie Herausgeberin und Autorin zahlreicher Publikationen und Beiträge. Zur aktuellen Forschungsprofessur „Familienorientierte geburtshilfliche Versorgung (FageV)“ von Professorin Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein gehören zwei Projekte, die von der Volkswagenstiftung von August 2013 bis Dezember 2015 gefördert werden. Beide Studien fokussieren auf Kooperationen der Hebammenberufsgruppe im Bereich der Frühen Hilfen.

 

PM/Foto: Hochschule Osnabrück, Ralf Garten

 



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