Aktuell Osnabrücker Polizei klimafreundlich auf Streife

Osnabrücker Polizei klimafreundlich auf Streife

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Die Polizeidirektion Osnabrück geht bei ihrem vor drei Jahren eingeschlagenen Weg, die Mobilität in den eigenen Reihen umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten, nun einen ganz neuen, innovativen Weg: Als erste Polizeibehörde in Deutschland wird in Osnabrück ein Streifenwagen der Marke Hyundai mit reiner Brennstoffzellentechnik unterwegs sein.

Geplant ist, das mit grüner Energie betriebene Polizeiauto im Laufe des ersten Quartals 2020 – im Beisein von Innenminister Boris Pistorius – der Öffentlichkeit vorzustellen. Bis dahin wird der Hyundai, Modell „Nexo“, beginnend in dieser Woche, vom normalen Pkw zum Funkstreifenwagen umgerüstet. Dazu gehören neben der Montage von Blaulicht, Martinshorn und Funktechnik, auch die optische Umgestaltung (Folierung) hin zu einem erkennbaren und typischen Einsatzfahrzeug der Polizei. Die Direktion wird ihr neues, lokal CO2 freies Fahrzeug und seine alternative Antriebstechnologie in Osnabrück für ein Jahr lang im Einsatz- und Streifendienst auf seine Alltagstauglichkeit hin testen.

„Guter Tag für Klimafreundlichkeit“

Polizeipräsident Michael Maßmann zeigte sich zufrieden und erwartungsvoll: „Das ist ein guter Tag für mehr Klimafreundlichkeit und weniger CO2-Emmissionen in der Mobilität der Polizei. Ich freue mich, dass wir es geschafft haben, die Brennstoffzellentechnik bei uns in der Direktion in Osnabrück erproben zu können. Bei den elektrobetriebenen Einsatzfahrzeugen haben wir bereits sehr positive Erfahrungen gemacht. Auch der Einsatz unserer bundesweit ersten beiden Polizei-Elektromotorräder im Einsatz- und Streifendienst hat sich mittlerweile bundesweit rum-gesprochen und führt zu vielen Anfragen. Jetzt gehen wir mit dem Einsatz von Wasserstofffahrzeugen in der Polizeidirektion nochmal einen völlig neuartigen und innovativen Weg. Ich gehe fest davon aus, dass sich die Mobilität in der Polizei in den nächsten Jahren grundlegend verändern wird – daran führt auch kein Weg vorbei. Unser Fuhrpark wird zunehmend grüner und vereint Innovation, Ökologie und Praktikabilität. Wir lassen nicht locker und werden unseren nachhaltigen Weg konsequent weitergehen.“


Was leistet das Auto?

Der neue Streifenwagen kommt mit einer Tankfüllung ca. 756 Kilometer (nach WLTP) aus. Die Tankzeit liegt bei 3-5 Minuten. Das Fahrzeug beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 9,5 Sekunden und besitzt 163 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 395 Nm. Der Verbrauch wird laut Hersteller mit 0,84 kg H2/100 Kilometern angegeben. Das Leergewicht beträgt 1889 Kilogramm.


Hohe Einsatzverfügbarkeit

Die Vorteile dies neuen Streifenwagens: Es werden keinerlei CO2-Emissionen ausgestoßen. Außerdem ist die Reichweite enorm, das Auftanken in minutenschnelle erledigt und noch dazu wiegt der Treibstoff kaum etwas. Die Emissionsfreiheit des Autos kommt gerade Städten zugute, die besonders von hohen Schadstoffbelastungen betroffen sind – darunter auch die Stadt Osnabrück. Eine entsprechende Wasserstoff-Tankstelle befindet sich in Hasbergen-Gaste, am Stadtrand von Osnabrück. Durch die unmittelbare Nähe der Tankstelle zum Einsatzort in Kombination mit der schnellen Betankung ist eine hohe Einsatzverfügbarkeit des neuen Polizei-Fahrzeuges sichergestellt.

Polizeidirektion klimafreundlich unterwegs

Der Fuhrpark der Polizeidirektion Osnabrück verfügt im Bereich der Elektromobilität, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln, bereits über 20 Elektro-PKW, 12 Pedelecs und drei E-Motorräder. Weiteres Highlight: Am 19. Dezember 2019 wird die Polizei auf der Insel Juist mit einem Elektro-Quad ausgestattet. Die Idee für das E-Quad entstand ebenfalls in der Polizeidirektion Osnabrück – dort wurde es konzipiert und umgerüstet. Ein leises Fahrzeug wie das Quad auf einer Insel stört weder Tiere noch Urlauber. Dies bestätigen auch die Erfahrungen mit dem elektrischen Polizeimotorrad auf der Insel Borkum, welches dort seit 2017 erfolgreich eingesetzt wird. Weitere 15 Elektrofahrzeuge befinden sich aktuell in der Beschaffung. Mit der Beschaffung eines Brennstoffzellenfahrzeugs für den Einsatzbereich kommt ein weiterer zentraler Baustein hinzu, die polizeiliche Flotte in der Direktion klimafreundlicher zu gestalten und den CO2-Ausstoß nachhaltig zu verringern.

PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

 

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