Noch ist alles sehr vage, die Mitarbeiter in Osnabrück wurden bislang nur knapp über das „Schwarze Brett“ und ohne Nennung von Details informiert. Doch wenn die Unterschriften unter die Papiere kommen und die Kartellbehörden zustimmen, könnte für die in Osnabrück ansässige KME eine neue Produktionsstätte im östlichen Harzvorland hinzukommen.

Nach Angaben des MDR wurde die Belegschaft der Mansfelder Kupfer- und Messing GmbH (MKM, ca. 1.200 Mitarbeiter) in Hettstedt bereits am Mittwoch über den sich anbahnenden Verkauf informiert. Am ostdeutschen Standort soll, so die IG Metall, große Verunsicherung herrschen. Dort sieht man sowohl Chancen wie auch Risiken.

Wie passen die Unternehmen zusammen?

Auch in Osnabrück, so ein KME-Mitarbeiter, der ungenannt bleiben möchte, ist man noch unsicher wie die Unternehmen zueinander passen und ob und in welche Richtung sich Teile der Produktion verlagern könnten.
Für die in italienischem Besitz (Intek Group S.p.A.) befindliche KME AG wäre der Standort in Sachsen-Anhalt der weltweit 15. Produktionsstandort.

Am Freitagnachmittag konnte unsere Redaktion weder bei KME noch bei MKM einen Unternehmensvertreter für eine Stellungnahme erreichen.

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Foto: Gerd Fahrenhorst CC BY 4.0