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Osnabrücker Jugendzentren sind auch in der Corona-Zeit aktiv und ansprechbar

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Eine „Leine gegen Langeweile“ hängt zum Beispiel am Zaun des Gemeinschaftszentrums Ziegenbrink. Die Gemeinschaftszentren und Stadtteiltreffs haben die Zeit genutzt, obwohl sie wegen des Coronavirus nicht öffnen durften. / Foto: Stadt Osnabrück, Andrea Krüßel

In der Corona-Krise bleiben viele Türen geschlossen oder werden nur zaghaft wieder geöffnet. Das gilt auch für die Jugendzentren im Stadtgebiet, egal ob in städtischer oder freier Trägerschaft. Noch sind sie geschlossen, das heißt aber nicht, dass in den vergangen zwei Monaten dort nichts passiert wäre.

Die Einrichtungen bereiten sich nicht nur auf eine Neueröffnung unter ungewohnten Bedingungen vor – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich trotz geschlossener Türen viel einfallen lassen, um den Kontakt zu ihren Besucherinnen und Besuchern nicht abreißen zu lassen. Ob im Ziegenbrink, in der Lerchenstraße, im Haus der Jugend, im Heinz-Fitschen-Haus, im Westwerk, im Ostbunker, im Mädchenzentrum Dauerwelle oder in den Stadtteiltreff „Alte Kasse“ Hellern, Haste und Atter – alle Häuser haben ihr übliches Programm abgesagt. Stattdessen wurden unter anderem die Spiele- und Materialschränke ausgeräumt und in Tüten verpackt, die sich Familien ausleihen konnten, wenn daheim schon alles durchgespielt oder weggebastelt war. An den Gemeinschaftszentren Lerchenstraße und Ziegenbrink hingen die Tüten zum Beispiel zu bestimmten Zeiten am Zaun. Am Heinz-Fitschen-Haus soll der Zaun auch nach Corona „Ideenzaun“ bleiben. Die Steinschlangen vor dem Ziegenbrink und an der „Alten Kasse“ werden in der Zwischenzeit immer länger.

Kontakt erhalten

Wer sich nicht so sehr für Brettspiele und Basteleien begeistern kann, wurde von einigen Einrichtungen auch mit Online-Spielen bedient. Jeder auf seinem Sofa, aber doch zusammen. Für Ablenkung in der Corona-Zeit zu sorgen ist das Eine. Sehr wichtig ist allen Einrichtungen, den Kontakt zu den Jugendlichen und den Eltern nicht abreißen zu lassen. Trotz Corona war es immer möglich, Gespräche am Telefon – zum Teil auch mit Video – zu führen, per E-Mail, aber auch analog über den Zaun hinweg oder bei Spaziergängen mit ausreichend Abstand. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versuchen so gut es geht weiterhin niederschwellig ansprechbar zu bleiben.

Aufräumen, Putzen und Renovieren

Und wo schon mal die Räume frei waren, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentren das gemacht, was viele daheim auch in Angriff genommen haben: Sie haben tüchtig aufgeräumt, geputzt und renoviert. Das Haus der Jugend hat einen Escaperoom im Stil der Harry-Potter-Welt konzipiert und gestaltet, am Ziegenbrink ist der Bauwagen renoviert worden. Im Heinz-Fitschen-Haus wird eine Fahrradwerkstatt vorbereitet und in der Lerchenstraße wurden gleich mehrere Räume auf Vordermann gebracht, ebenso im Ostbunker. Auch in der „Alten Kasse“ in Hellern und im Mädchenzentrum Dauerwelle wurde fleißig gewerkelt.

Pläne für Wiedereröffnung

Gleichzeitig wurden Pläne für die Wiederöffnung erstellt. Flohmärkte, Konzerte und Partys wird es absehbar nicht geben. Aber warum sollten nicht zum Beispiel Gitarrenkurse oder ähnliches angeboten werden, wenn das Hygienekonzept stimmt? An diesen Plänen wird derzeit intensiv gearbeitet, damit bald wieder mehr Leben in die Einrichtungen einziehen kann.

Test49

Weitere Infos zu den städtischen Jugendzentren gibt es unter: www.osnabrueck.de/jugend/kinder-jugend-und-gemeinschaftszentren.

PM
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