Osnabrücks Fluß, grüne Lunge und Namensgeber der Hasepost wird immer wieder genutzt um Abfall zu entsorgen. Vandalen schmeißen dort ebenfalls allerlei ins Wasser oder an die Ufer. Die Jung-Grünen haben am Sonntag aktiven Umweltschutz betrieben und stellvertretend für alle Osnabrücker damit begonnen aufzuräumen. Eine Fortsetzung ist schon geplant.

Während andere Sonntags lieber auf der Couch bleiben, wappnete sich die Grüne Jugend Osnabrück [Jugendorganisation der Partei Bündnis 90/Die Grünen, die Redaktion] am Sonntag, den 17.09. mit Müllzangen, Müllsäcken und Gummistiefeln und entfernte allerhand angesammelten Müll aus und vom Rand der Hase.

Haseputz, Grüne Jugend Osnabrück
Bei Temperaturen deutlich unter 15 Grad ging es in die Hase (Foto: GJ)

Dazu Kerstin Autzen, die den Haseputz für die Gruppe organisiert hatte: „Die Aktion war, leider, ein voller Erfolg. Es ist erstaunlich, was Menschen in die Hase werfen. Von Straßenschildern über unzählige Glasflaschen bis hin zu Metall-Mülleimern und Isomatten haben wir sehr viel Weggeworfenes aus der Hase geholt. Unser „Erfolg“ macht deutlich, dass sich in der Gesellschaft eine Wegwerfmentalität etabliert hat, die der Umwelt, den Tieren, den Pflanzen und uns allen schadet.“

OSB unterstützte die Initiative

Jonas Graeber, Mitglied der Osnabrücker Gruppe ergänzt: „Es ist erschreckend, welche Ausmaße der Kapitalismus angenommen hat. Was nicht mehr gebraucht wird, wird ohne Sinn und Verstand in die Umwelt geworfen. Ein Dank geht an die Osnabrücker Service Betriebe (OSB), die uns Müllzangen, Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung stellten. Es sollte zwar eigentlich nicht unsere Aufgabe sein, den Müll aus der Hase zu entfernen, aber manchmal muss Umweltschutz einfach von denen gemacht werden, die sich kümmern.“

Die Aktion war ein Erfolg. Daher besteht der Plan, nun regelmäßig einen Haseputz zu veranstalten.