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Osnabrücker Bevölkerungsschutztag 2015

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An einem „Tag der offenen Tür“ kann man am Samstag einen umfangreichen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Brand- und Katastrophenschutzes erhalten.

Foto: Jens Meyer

Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz in der Polizeidirektion Osnabrück, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der Malteser Hilfsdienst (MHD), die Johanniter Unfallhilfe (JUH), die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), das Technische Hilfswerk (THW), die Bundeswehr, die freiwilligen Feuerwehren aus Aurich/Ostfriesland und Osnabrück, die Berufsfeuerwehr Osnabrück sowie die Stadt und der Landkreis Osnabrück präsentieren Ihnen gemeinschaftlich die Arbeit der Hilfsorganisationen und Behörden.

Realistische Beispiele werden gezeigt


Foto: Jens MeyerAls „Roten Faden“ – eigentlich sind es zwei rote Fäden, die sich durch den Tag ziehen werden – wurden die Themen Stromausfall und Hochwasser gewählt. Wir in Osnabrück und Umgebung haben schon mit beiden Besonderheiten unsere Erfahrungen gemacht. Erinnern wir uns an den Stromausfall in unserer Nachbarschaft, 2005 im Münsterland. Ein extrem pappig nasser Schnee hatte sich auf Überlandleitungen gelegt und diese an manchen Stellen zum Einsturz gebracht. Ein zum Teil tagelanger Stromausfall in ganzen Ortschaften war die Folge und das bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt. Keine einfache Situation für die Betroffenen aber auch für die Helfer. Versorgung von hilfebedürftigen Menschen, Verteilung von Trinkwasser, Notstromgeräten, Wiederherstellung von Transportwegen, Beseitigung der Schäden – das sind nur ein paar Stichpunkte der Arbeiten, die die Hilfsorganisationen geleistet haben.

Oder der plötzliche Starkregen Ende August 2010, der Osnabrück und Umgebung heimsuchte. Überflutete Flächen und Wiesen, vollgelaufene Keller, unpassierbare Straßen, zeitweilige Stromausfälle, von der Außenwelt abgeschnittene Höfe und Menschen, hohe Sachschäden.


Auch hier waren viele hunderte Helferinnen und Helfer im Einsatz, haben mit Schlauchbooten Eingeschlossene gerettet, Keller ausgepumpt, Schlamm und Unrat beseitigt und vieles mehr.

Das sind nur zwei Beispiele von vielen möglichen Ereignissen, die uns quasi aus dem Nichts heimsuchen können.

Unsere tägliche Aufgabe ist es, uns präventiv auf solche Krisen vorzubereiten um dann bei Eintritt entsprechend handeln und helfen zu können. Was und wie wir so etwas machen, genau das möchten wir Ihnen am 30.05.2015 zeigen.

Ersthelfer geben Ratschläge

Wir möchten Ihnen auch Ratschläge geben, so dass Sie selbst gut versorgt sind. Es braucht gar nicht viel, um im Extremfall vorbereitet zu sein. Dazu gehören z.B. eine Taschenlampe und Batterien, ein paar Kerzen, ein Feuerzeug, ein kleines batteriebetriebenes Radio oder vielleicht auch einfach die ein oder andere Dose Eintopf – welcher sogar kalt genießbar ist – im Vorratsschrank. Ein paar kleine Dinge, die Ihnen im Fall der Fälle große Dienste leisten werden.

Mit interessanten Vorführungen auf dem Gelände wollen wir Sie kurzweilig unterhalten und zudem unsere Leistungsfähigkeit präsentieren. Sie erhalten Einblick in den Bau eines provisorischen Hochwasserdeiches, eine Rettungsaktion aus dem oberen Stockwerk, das korrekte Ablöschen von Bränden, Wiederbelebungsmaßnahmen, den Einsatz von Suchhunden, die Arbeit mit einem Tauchturm oder die „Erste Hilfe“am Menschen und sogar auch Hund und vieles mehr.

Dazu gibt es hochqualifizierte Ansprechpartner aus Politik und Wirtschaft, Talkrunden und Informationen aus erster Hand.

Auch an die Kleinen ist gedacht. Mit vielen kleinen Spielen und Mitmach-Aktionen werden wir alles tun, um auch dem Nachwuchs einen lehrreichen und spaßigen Tag zu bieten.

Die Hilfsorganisationen geben Ihnen die Möglichkeit, ganz nah und unkompliziert ihre Arbeit, ihr Know-how, ihre Technik aber auch ihr Engagement kennen zu lernen.

Seien Sie neugierig und vergewissern Sie sich gut aufgehoben zu sein.

Das Programm für den Tag gestaltet sich auf dem Innenhof der Polizeidirektion Osnabrück am Heger-Tor-Wall, dazu gehört auch noch ein kleines Stück der Katharinenstraße.

 

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Vielen Dank an Jens Meyer für die aktuellen Fotos (alle Rechte bei Jens Meyer).

 

PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.


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