Start Aktuell Osnabrück wird endlich ICE-Haltepunkt ...bis 2030

Osnabrück wird endlich ICE-Haltepunkt …bis 2030

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So richtig glücklich können die Osnabrücker mit dem kürzlich vorgestellten „neuen Fernverkehrskonzept“ der Deutschen Bahnt nicht sein. Zu lang ist der Planungshorizont von 15 Jahren und zu gering ist die Aufwertung der beiden Osnabrück berührenden Verkehrsachsen.

ICE Osnabrück
Noch prangt nur der Name „Osnabrück“ am ICE 401 051-8, irgendwann soll er auch planmäßig an der Hase halten.


Konkret plant die Bahn ein Upgrade der Verbindungen zwischen Hamburg und Ruhrgebiet, sowie auf der Strecke von Amsterdam nach Berlin (über Hannover). Allerdings erst irgendwann in den kommenden 15 Jahren. Vor allem aber soll es in Ost/West-Richtung beim bestehenden Zwei-Stunden-Takt bleiben. Letztlich werden nur die bisherigen Intercity-Züge, mit ihren teils aus den 80er Jahren stammenden Waggons gegen modernere Fahrzeuge ausgetauscht.

DB Netz 2030
Das ICE-Netz 2030, so wie es die DB plant. Die dünnen roten Linien bedeuten 1 ICE pro Stunde, die gestrichelten roten Linien 1 ICE alle 2 Stunden.

Entsprechend nüchtern kommentiert Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft die Pläne der Bahn: „Wir freuen uns, dass die Deutsche Bahn künftig sowohl auf der Strecke Hamburg – Osnabrück – Ruhrgebiet wie auf der West-Ost-Achse Amsterdam – Osnabrück – Berlin ICE-Fahrzeuge einsetzen will.“
Graf erkennt nach einer ersten Auswertung der Bahn-Planungen aber auch das Festhalten am Zwei-Stunden-Takt auf der Linie nach Hannover als größtes Manko der Plnungen.

Wichtig wäre allerdings darüber hinaus gewesen, die Frequenz im Fernverkehr wenigstens zwischen Osnabrück und Hannover zu verdoppeln“, so der IHK-Chef.

Die Industrie- und Handelskammer will sich weiter dafür einsetzen, dass die Bahn ihre Infrastruktur entsprechend ausbaut, damit eine dichtere Taktung möglich wird.

HP / PM IHK, Grafik: DB, Foto: CC BY-SA 3.0 Jivee Blau
Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2011 unter dem Titel "I-love-OS", die Ursprungsidee reicht aber auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

6 KOMMENTARE

  1. Die Überschrift ist falsch. Osnabrück ist bereits ein ICE-Bahnhof (kein Haltepunkt, das ist etwas anderes). Zwar gibt es nur wenige Verbindung, aber es kam schon vor das ich mit dem ICE von Osnabrück aus los oder nach Osnabrück gefahren bin. 😉 Man weitet das Angebot lediglich aus. Finde ich gut :).

  2. Hört sich erstmal gut an aber was bringt ein ICE wenn die Strecke maximal für die Geschwindigkeit eines IC freigegeben ist? Um das sinnvoll nutzen zu können sind wohl noch reichlich Gleisarbeiten nötig.

    Die Überschrift ist aber in der Tat verwirrend, da täglich ICE´s in Richtung Süden fahren. (Von Hamburg nach Nürnberg oder sogar Wien ICE 31 und 91).

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