In Osnabrücks Partnerstadt, dem westfranzösischen Angers, kamen die Proteste der sogennanten „Gelbwesten“ (gilets jaune) zu einem neuen Höhepunkt. Wie die Tagesschau berichtete, wurde ein 45-Jähriger in gelber Weste bereits am Freitagabend in Angers mit Sprengstoff festgenommen. Laut Behörden soll er geplant haben ein Treffen mit dem Präsidenten erzwingen.

Die unabhängig von Parteien oder Gewerkschaften agierende Bewegung richtet sich gegen die Reformen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und bildete sich nach einem massiven Anstieg der Kraftstoffpreise.

Der polizeibekannte Verdächtige zeigten den Sprengsatz nach Angaben der Tagesschau erstmals gegen 16.45 Uhr bei einer Autowaschanlage in Angers. Die Sicherheitskräfte evakuierten daraufhin die Anlage und sperrten die Umgebung ab und begannen Verhandlungen mit dem 45-Jährigen auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums.
Nach stundenlangen Verhandlungen stellte sich der Mann am Abend den Sicherheitskräften.

Am Samstag eskalierten die Proteste in der französischen Hauptstadt. Die Polizei setzte Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein.

Foto: Thomas Bresson CC BY 4.0