Aktuell Oberbürgermeister Wolfgang Griesert unterstützt Klimastreik

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert unterstützt Klimastreik

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Die “Fridays for Future” Bewegung hat viel Aufmerksamkeit auf den Klimaschutz gelenkt. Am kommenden Freitag (20. September 2019) wollen nicht nur Schüler, sondern auch Erwachsene streiken. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert unterstützt die Proteste, sagt aber auch, dass die Angestellten der Stadt Urlaubstage und Überstunden dafür verwenden sollen.  

Seit Monaten streiken jeden Freitag Schülerinnen und Schüler für mehr Klimaschutz. Am Freitag, 20. September, wenn das Klimakabinett der Bundesregierung über weitere Klimaschutzmaßnahmen berät, rufen zahlreiche Initiativen zu einem weltweiten Klimastreik auf. Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert unterstützt die klimapolitischen Ziele der Initiatoren.

“Klimaschutz ist das bedeutendste Engagement unserer Zeit”

„Klimaschutz ist das bedeutendste Engagement unserer Zeit. In Anbetracht der Verhandlungen in Berlin ist es sinnvoll zu zeigen, dass vielen Menschen Klimaschutz wichtig ist, nicht nur global und abstrakt, sondern lokal und konkret. Ich befürworte wie viele andere Oberbürgermeister in Deutschland die Teilnahme an den Demonstrationen für besseren Klimaschutz unter Nutzung von Arbeitszeitguthaben oder von Urlaub, sodass dieser Streik nicht auf Kosten der Steuerzahler ausgetragen wird. Allen Beschäftigten der Stadtverwaltung und ihrer Unternehmen, denen Klimaschutz wichtig ist, sollte es möglich sein, dies in ihrer Freizeit zu zeigen. Allerdings müssen die betrieblichen Belange gewahrt bleiben, sodass Bürgerinnen und Bürger wichtige städtischen Dienstleistungen weiter in Anspruch nehmen können“, so Verwaltungschef Wolfgang Griesert. Städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können also in Rücksprache mit ihren Vorgesetzten am Klimastreik teilnehmen. Die Grünen begrüßen die Unterstützung des Bürgermeister.

CDU sieht Freistellung kritisch

Im Zuge des internationalen Klimastreiks fordert die Grüne Ratsfraktion Osnabrück, dass der Oberbürgermeister alle städtischen Mitarbeiter für die Veranstaltung freistellt. Die CDU sieht das in vielen Fällen kritisch. Günter Sandfort, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender, sagt dazu: „Eine Freistellung kann nur dann erfolgen, wenn keine wichtigen dienstlichen Gründe dagegensprechen. In städtischen Einrichtungen, wie zum Beispiel in den Kindertagesstätten, ist unbedingt ein reibungsloser Betriebsablauf sicherzustellen. Darüber hinaus ist eine Freistellung ohne Anrechnung von Urlaub oder Arbeitszeit inakzeptabel, da es die Stadt und damit den Steuerzahler viel Geld kosten würde. Unserer Meinung nach sollten die Mitarbeiter, wenn sie teilnehmen, entweder Urlaub nehmen, Überstunden abbauen oder im Rahmen der bestehenden Arbeitszeitregelungen Zeitausgleich anwenden.“


PM
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