Osnabrück 🎧Oberbürgermeister möchte bis zu 10 Flüchtlingskinder in Osnabrück aufnehmen

Oberbürgermeister möchte bis zu 10 Flüchtlingskinder in Osnabrück aufnehmen

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Oberbürgermeister Wolfgang Griesert erklärt für die Stadt Osnabrück die Bereitschaft, bis zu zehn der 50 unbegleiteten, unter 14-jährigen Flüchtlingskinder aus Lesbos aufzunehmen. Er hofft dadurch auch ein Signal an andere Städte zu senden.

Das Elend in den Flüchtlingslagern Griechenlands, einem Land, das zahlreiche Deutsche als Ziel ihrer Urlaubsreisen gut kennen, ist groß. Allein auf der Insel Lesbos bangen inzwischen mehr als 20.000 Menschen um ihre Zukunft. Sie können nicht zurück in ihre Heimat, dürfen aber auch nicht die Insel verlassen. Täglich zeigen Medien Bilder des Elends, das von Unterernährung, Perspektivlosigkeit und Verwahrlosung auf engstem Raum geprägt ist: Die Lager sind überfüllt – ein Ausbruch der Corona-Pandemie wäre ein Desaster, dem die Flüchtlinge schutz- und hilflos ausgeliefert wären.

Grisert spricht sich zur Aufnahme von Flüchtlingskinder aus

Vor diesem Hintergrund hat sich Deutschland bereit erklärt, unbegleitete Minderjährige aus den Flüchtlingslagern der Ägäis aufzunehmen. Die niedersächsische Landesregierung hat zugestimmt, dass 50 dieser Kinder und Jugendlichen die Quarantänezeit in Niedersachsen verbringen können. „Und die Friedensstadt Osnabrück ist bereit“, erklärt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, „bis zu 10 dieser Minderjährigen aufzunehmen. Wir allein können das Elend in den Flüchtlingslagern nicht ändern, aber wir können zumindest einigen Kindern helfen, aus dieser humanitären Katastrophe herauszukommen, um in unserer Stadt eine Perspektive für ihr Leben zu finden. Ich hoffe sehr, dass von dieser Bereitschaft ein Signal ausgeht, dem sich auch andere Städte in Deutschland und Europa anschließen.“ Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann ergänzt: „In Tagen der Quarantäne können wir die organisatorischen Voraussetzungen schaffen, um diese Minderjährigen dann auch zu betreuen.“ „Unsere Bereitschaft ist da“, sagt Griesert, „die Notwendigkeit, aus humanitären Gründen zu helfen auch, also sollten wir es schaffen können“, sagt Griesert.



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