Die NRW-Landesregierung plant, angehende Lehrkräfte bereits während ihres Studiums stärker in den Schulalltag einzubinden. Damit soll zum einen der Wunsch nach mehr Praxis erfüllt, zum anderen das Referendariat entlastet werden. Schulministerin Dorothee Feller (CDU) äußerte sich zudem offen gegenüber Kritik an der Zentralen Mittelstufenprüfung „ZP10“.
Mehr Praxis für Lehramtsanwärter geplant
Viele angehende Lehrkräfte im Land Nordrhein-Westfalen wünschen sich während ihres Studiums einen intensiveren Kontakt mit Schülerinnen und Schülern. Diesen Wunsch nehme man ernst, erklärte Dorothee Feller (CDU) der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Montagsausgabe): „Viele Lehramtsanwärter wünschen sich mehr Praxis im Studium – das nehme man ernst.“ Nach Angaben von Feller stellt sich zugleich die Frage, wie das Referendariat entlastet werden könne und wie die angehenden Lehrkräfte bereits früher auf das „wahre Schulleben“ vorbereitet werden könnten. „Auch daran arbeite man“, betonte Feller laut WAZ.
Kritik an Zentraler Mittelstufenprüfung findet Gehör
Im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung ließ Dorothee Feller (CDU) zudem erkennen, dass sie die Kritik von Lehrkräften an der Zentralen Mittelstufenprüfung „ZP10“ wahrnimmt. „Ich bin grundsätzlich immer offen dafür, etwas zu überdenken, wenn es fundierte Kritik gibt“, sagte Feller der WAZ auf Nachfrage zur ZP10.
Bedeutung der Prüfung und unterschiedliche Meinungen
Wie Dorothee Feller (CDU) weiter erläuterte, erfülle die zentrale Prüfung am Ende der 10. Klasse einen wichtigen Zweck. Sie helfe dabei, das Wissen aus der Mittelstufe zu wiederholen und zu festigen, wodurch es später in der Oberstufe präsenter sei. „Aber ich nehme natürlich wahr, dass es andere Meinungen gibt“, räumte Feller laut Westdeutscher Allgemeiner Zeitung ein.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .