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Not-Busse der Stadtwerke Osnabrück und VOS sind oft überfüllt [Update]

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Symbolbild: überfüllter Bus

Obwohl es der erste Bus des Tages und des Corona-Notfallfahrplans war, musste ein Leser der HASEPOST am Montag fast eine halbe Stunde an der Haltestelle warten. Der einzige Bus zwischen 5 und 6 Uhr war, so der Leser gegenüber unserer Redaktion, mit deutlicher Verspätung auf der Linie N2 unterwegs – und er war offensichtlich viel zu klein für die vielen Fahrgäste.

[Update] Die Stadtwerke wollen bereis ab Dienstag mit zusätzlichen Angeboten reagieren.

Dass er durch die Verspätung zur spät zur Arbeit kam, wäre wohl ein zu verschmerzender Ärger gewesen, dass der Bus aber frühmorgens so voll war, dass nicht einmal mehr ein Sitzplatz zu finden war, kann er jedoch kaum nachvollziehen.
Außerhalb der Busse der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) dürfen nicht mehr als zwei Personen beinander stehen, “im Bus stehen sie dicht an dicht”, so der auf den ÖPNV angewiesene Mann. Tatsächlich gilt seit Montagmorgen in Niedersachsen ein “Kontaktverbot” und die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen.

Um seine Gesundheit besorgter Fahrgast droht Stadtwerken mit Klage

Ein weiterer Leser überlegt, so seine verärgerte Zuschrift an unsere Redaktion, die hier nur beispielhaft für zahlreiche ähnliche Nachrichten von Lesern steht, die Stadtwerke wegen Verstoßes gegen das Infektionssschutzgesetzes zu verklagen, er schreibt: “Wie kann man einerseits die Aussage tätigen „wir schützen unsere Fahrgäste und unser Personal“ aber die Fahrgäste müssen in total überfüllten Bussen zur Arbeit fahren. Ich sehe an dieser Stelle einen groben Verstoß gegen das Infektionsgesetz. In meinen Augen begeht die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück hier im großen Stil eine Körperverletzung”.

Stadtwerke wollen nachjustieren

Auf Nachfrage unserer Redaktion bedauerte Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer die Situation, verwies aber auch darauf, dass aus Sicherheitsgründen zahlreiche Kollegen aktuell auch bei ersten Anzeichen einer vielleicht nur harmlosen Erkältung, zuhause bleiben müssen.
Marco Hörmeyer: „Oberstes Ziel ist es, den ÖPNV so lange und so weit wie möglich verlässlich aufrecht zu erhalten – und das angesichts einer sehr angespannten Personalsituation bei uns im Fahrdienst. Wir haben die aktuelle Situation genau im Blick und prüfen, an welchen Stellen und mit welchen Angeboten wir punktuell nachjustieren können.“


Hasepost
Dieser Artikel ist keinem bestimmten Kollegen zuzuordnen.

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