Osnabrück Natur- und UNESCO Global Geopark TERRA.vita veranstaltet erstmals BNE-Konferenz

Natur- und UNESCO Global Geopark TERRA.vita veranstaltet erstmals BNE-Konferenz

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Im Kreishaus Osnabrück fand am Montag, den 24. Februar 2020, die Konferenz „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in UNESCO Global Geoparks“ statt. Veranstaltet wurde das Event vom Natur- und UNESCO Global Geopark TERRA.vita und dem Landkreis Osnabrück.

Die Konferenz ist Teil des europäischen INTERREG-Projekts „UNESCO Global Geopark Kooperation Deutschland/Niederlande“, das eine enge Zusammenarbeit der beiden Geoparks TERRA.vita und De Hondsrug anstrebt. In der Auftaktveranstaltung waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass zukünftig jährlich Netzwerk-Treffen stattfinden solle, um die Zusammenarbeit auszubauen.

Konferenzinhalte

Landrätin und TERRA.vita-Vorsitzende Anna Kebschull eröffnete die Konferenz und betonte die besondere Bedeutung der Bildung für nachhaltige Entwicklung zur Erreichung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. TERRA.vita Geschäftsführer Hartmut Escher verdeutlichte die Ziele der Konferenz. Demnach solle zum einen ein grenzüberschreitendes deutsch-holländisches Geopark- Bildungsnetzwerk entstehen und zum andere eine stärkere Vernetzung der Bildungsakteure im TERRA.vita Gebiet angestrebt werden. Im Anschluss referierte Dirk Felzmann (Universität Landau) zur Fragestellung, wie erdgeschichtliche Themen unter der BNE Zielsetzung vermittelt werden können. Zudem präsentierte Neele Larondelle (Nationale Naturlandschaften e.V.) das Thema Junior Ranger, als ein mögliches Format in der Umweltbildung.

Zielsetzungen

Ziel des internationalen Projekts ist die nachhaltige Entwicklung der beiden UNESCO Global Geoparks TERRA.vita auf deutscher Seite und der niederländischen Partner De Hondsrug. In der dreijährigen Laufzeit werden in den Entwicklungsbereichen Infrastruktur, Produkte, Bildung und Marketing verschiedene gemeinsame Vorhaben umgesetzt. Demnach solle etwa eine Bildungskooperation für nachhaltige Entwicklung entstehen. An dieser Stelle würden die Projektpartner ihre Kompetenzen bündeln, mit dem Ziel, die Thematik BNE voranzubringen. Der Wissensaustausch würde gefördert, lokale Partner beteiligt und das vorhandene Bildungsangebot gemeinsam weiterentwickelt.

Förderung des Projektes

Das Projekt wird durch die Europäische Union, das Land Niedersachsen und die Provincie Drenthe mit einer Fördersumme von 1,6 Millionen Euro unterstützt. Zur Umsetzung einiger Ziele arbeitet TERRA.vita eng mit Akteuren der Umweltbildung aus der Region zusammen. Somit stammten die meisten der rund 50 Teilnehmer aus dem Umweltbildungsbereich. Zudem waren Projektpartner aus den Niederlanden angereist.

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