Osnabrück Nächster Schritt zur Übernahme: Aus Paracelsus Klinik wird Marienhospital...

Nächster Schritt zur Übernahme: Aus Paracelsus Klinik wird Marienhospital Osnabrück, Standort Natruper Holz

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Die Niels-Stensen-Kliniken gehen den nächsten Schritt zur Übernahme der Paracelsus-Klinik Osnabrück. Ab sofort heißt die Einrichtung Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück, Standort Natruper Holz. Darauf haben sich Gesellschafter und Geschäftsführung der Niels-Stensen-Kliniken und der Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA verständigt.

Die Patienten in der Region Osnabrück finden am Standort Natruper Holz künftig ein erweitertes neuromedizinisches Angebot vor: Das Marienhospital konzentriert hier die Leistung beider Häuser und baut den Standort kurzfristig zu einem überregionalen Neurozentrum aus. Deshalb werden die neurochirurgische Klinik und die Schlaganfallversorgung des Marienhospitals Osnabrück in den kommenden Monaten ans Natruper Holz verlagert. Die Schwerpunkte des zukünftigen Neurozentrums umfassen neben der Schlaganfallversorgung, der neurologischen Frührehabilitation, der Behandlung von Parkinson und Multipler Sklerose dann auch die neurochirurgische Behandlung von Hirntumoren und Gefäßerkrankungen im Hirn. Auch die Behandlung von Fehlbildungen und die sogenannte funktionelle Neurochirurgie, also die operative Behandlung chronischer Schmerzzustände und Bewegungsstörungen ohne Schädigung des Nervengewebes, können Patienten demnächst hier erwarten. Ebenso werden alsbald sämtliche Wirbelsäuleneingriffe im Zentrum auf höchstem medizinischen Niveau durchgeführt.

Orthopädie und Scherztherapie bleiben Schwerpunkte

Weitere Schwerpunkte des seit Jahrzehnten etablierten Krankenhausstandortes bleiben die Orthopädie sowie die Schmerztherapie. „Beide Disziplinen ergänzen die Leistungen des Neurozentrums in perfekter Art und Weise“, so Werner Lullmann, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken. Auch die Innere Medizin/Onkologie sowie die Belegabteilungen für Urologie, HNO, Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie sowie die Augenheilkunde würden darüber hinaus unverändert weitergeführt.

Geräuschloser Übergang

„Sowohl die Mitarbeitenden als auch die Patienten haben einen Anspruch auf Verlässlichkeit und klare Perspektiven“, sagt Christiane Pabst, Betriebsratsvorsitzende der Paracelsus-Klinik Osnabrück. In den vergangenen Monaten habe viel Unsicherheit geherrscht. Deshalb freue sie sich, dass Gesellschafter und Geschäftsführung der Niels-Stensen-Kliniken und der Paracelsus-Kliniken sich auf diesen nächsten Schritt verständigt hätten. Am 26. November vergangenen Jahres hatte das Marienhospital Osnabrück die Immobilie und den Betrieb der Paracelsus-Klinik Osnabrück gekauft. „Dieser Schritt wird sich für die Mitarbeitenden sehr geräuschlos vollziehen, da beide Häuser bereits seit Monaten, insbesondere in der Zeit der COVID-19-Krise, eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten“, erläutert abschließend Margarida de Almeida Rodrigues, Vorsitzende der Mitarbeitendenvertretung des Marienhospitals Osnabrück. Insofern sei dieser Schritt eine logische Entwicklung der vergangenen Wochen und werde dem Gesundheitsstandort Osnabrück gut tun.

Über die Fortschritte freuen sich (von links) Werner Lullmann (Geschäftsführer Niels-Stensen-Kliniken), Christiane Kuhne (Klinikmanagerin Paracelsus-Klinik Osnabrück), Generalvikar Theo Paul, Dr. Bernd Runde (stellvertretender Geschäftsführer Niels-Stensen-Kliniken) und Johannes Düvel (Krankenhausdirektor Marienhospital Osnabrück). / Foto: Miriam Oberholthaus.


PM
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