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Nach Tötungsdelikt in Bramsche 2020: Landgericht Osnabrück beginnt mit Verhandlung

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Am Montag, den 17. August 2020, kam es in Bramsche-Hesepe zu einem schweren Tötungsdelikt. Eine Frau wurde mit mehreren Messerstichen in einem Straßengraben durch ihren Ehemann getötet. Das Landgericht Osnabrück beginnt nun mit den Verhandlungen.

Die 6. Große Strafkammer (Schwurgericht) des Landgerichts Osnabrück verhandelt ab Mittwoch, dem 20. Januar 2021, gegen einen jetzt 49-jährigen Angeklagten aus Bramsche wegen des Vorwurfs des Totschlags.

Opfer war seine Ehefrau

Dem Angeklagten wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, am 17. August 2020 in Bramsche seine Ehefrau auf der Straße an einer Unterführung unter der Bundesstraße 68 abgepasst zu haben. Dort soll er seine Ehefrau in einen Graben neben der Straße gestoßen haben. Im Graben soll er seine Ehefrau dann mit Messerstichen in Brust und Rücken getötet haben. Der Angeklagte soll bei der Tat aufgrund seiner psychischen Verfassung nur eingeschränkt in der Lage gewesen sein, das Unrecht seiner Tat einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln.

Freiheitsstrafe bis zu 15 Jahre

Der Angeklagte befindet sich seit dem 18. August 2020 in Untersuchungshaft. Er wird von Rechtsanwalt Frank Otten, Osnabrück, verteidigt. Das Gesetz sieht im Fall des Totschlags eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren vor. Im Fall der verminderten Schuldfähigkeit kann diese allerdings gemildert werden.

PM
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