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Osnabrücker MUUUH! Group zieht in neuen Firmensitz an der Lotter Straße ein

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An der ehemaligen Hagedorn-Chemiefabrik an der Lotter Straße markieren goldene Akzente eine neue Ära. / Foto: Roman Mensing.

Nach mehrjähriger Planungs- und Bauzeit ist der Umzug der MUUUH! Group in die ehemalige Hagedorn-Fabrik zwischen Lotter Straße und Altes Depot abgeschlossen. Hinter der aufwendig wiederhergestellten Klinkerfassade bringt Jens Bormann die 140 Mitarbeiter seiner MUUUH!-Group in modernster Arbeitsatmosphäre zusammen.

Mit viel Liebe zum Detail hat das gemeinsame Planungsteam der MUUUH! Group und des Architekturbüros Kresing seit dem Jahr 2017 die aufwendige Renovierung und Modernisierung der ehemaligen Chemiefabrik vorangetrieben. Parallel zum Hauptsitz des Osnabrücker Unternehmens entstanden im rückwärtigen Teil des Fabrikgebäudes 18 moderne Wohnungen. Oberstes Ziel war, den industriellen Charakter des erhaltenswerten Gebäudes zu bewahren, und gleichzeitig eine zeitgemäße, inspirierende und markante Arbeitsatmosphäre für die MUUUH! Group zu schaffen.

Stabilität abgesichert

„Dieser Spagat ist uns gelungen“, freut sich Jens Bormann, der von seinem Büro im vierten Stock des Gebäudes einen weiten Blick über das angrenzende Katharinenviertel genießen kann. Lieber entwirft der umtriebige Customer-Centricity-Unternehmer allerdings gemeinsam mit seinen Teams Pläne und Strategien, mit denen große Marken ihre Kundenkontakte wertschöpfend und wertschätzend zugleich gestalten können. Die Ideen und Lösungen für Marken wie Porsche, Deutsche Bank und Telefonica, aber auch lokal ansässige Mittelständler wie Beresa, Duni oder pco, entstehen in den ersten drei Etagen des Gebäudes. Auf den sprichwörtlichen Arbeitsebenen schirmen industrietypische gläserne Sprossenwände die ruhigen Büroflächen von offenen Bereichen ab. Für den tiefen Blick hinein in jede Etage haben die Bauherren einige Zwischenwände beseitigt. „Neue Stahlträger, die vom Keller bis ins Dachgeschoss reichen, übernehmen jetzt die tragende Funktion und sichern die Stabilität des Gebäudes“, erklärt Architekt Kilian Kresing, der den Umbau der alten Fabrik entworfen hat.

Vier Abteilungen – eine Einheit

Während im Erdgeschoss die Crew von MUUUH! Next die technische Zukunft des Kundendialogs mittels KI und eigenständigen Sprach-Bots vorwegnimmt, überführen die Agenturkollegen von MUUUH! Digital eine Etage darüber ihre Ideen zur authentischen Markenführung in Strategien und digitale Kampagnen bekannter Marken aus ganz Deutschland. Im zweiten Obergeschoss finden Besucher die dialogintensiven Bereiche der Gruppe wieder. Von hier aus lädt das Team der MUUUH!-Tochter Dialogum zu Wirtschaftsgipfeln in ganz Deutschland, auf denen Anbieter und Interessenten zusammenfinden. Direkt nebenan spricht das vertrieblich geschulte ConOps-Team an modern ausgestatteten Telefonie-Arbeitsplätzen in eigener Sache mit Kunden und Interessenten; außerdem führen sie Mystery Calls im Kundenauftrag durch. Unterhalb der Verwaltung haben die MUUUH!-Consultants ihr Quartier bezogen. Die Beratungseinheit begleitet Jens Bormann bereits seit seinen frühen buw-Zeiten im Jahr 1996. Seither hat sie mehr als 1.300 nationale und internationale Projekte der Kundenschnittstelle von Mittelständlern wie Weltkonzernen gewidmet.

Per Rolltreppe in die Bar Centrale

Ein Rundgang durch das Gebäude offenbart eindrücklich, wieviel Herzblut in jedem Detail der Innenausstattung steckt. Eine Rolltreppe bringt Gäste und Mitarbeiter vom Empfang direkt in die Bar Centrale im ersten Obergeschoss. Die bietet an schweren Kaffeehaustischen und stilechten Sitzgelegenheiten einen öffentlich anmutenden, anregenden Arbeitsrahmen. „Flächen wie diese brechen auf jeder Etage ganz bewusst mit den Konventionen klassischer Bürogebäude. Hier werden unsere Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Units miteinander und mit Kunden zusammenkommen und leichter in den Austausch finden“, erklärt Yvonne von Zmuda von der MUUUH! Group. Von Zmuda hat den Umbau als Projektverantwortliche von Anfang an begleitet. „Unsere Zielsetzung ist, projektübergreifend und mit dem Kunden die bestmöglichen Ergebnisse zu erreichen. Im Idealfall befeuern solche unkonventionellen Begegnungsstätten Kreativität und inspirieren zum Blick über den Tellerrand.“

Am Anfang jedes Erfolgs steht Arbeit

Die Arbeitswelten dienen auch der Mitarbeiterwerbung, unterstreicht Bormann: „Wir wollen die besten Köpfe der Region unter unserem Dach zusammenführen, denn nur so können wir auch weiterhin die besten Lösungen für unsere Kunden finden.“ Ihren Teil dazu wird auch die architekturprägende Multifunktionshalle beitragen, die als moderner, goldgerahmter Blickfang über dem alten Pförtnerhäuschen des Hagedornschen Areals thront. Im Rahmen von Veranstaltungen wird sie bis zu 200 Menschen fassen; mit ihrem gefederten Boden, Schallschutzwänden und Ballfangnetzen dient sie aber auch als voll funktionsfähige Sporthalle, in der sich die Mitarbeiter unter idealen Bedingungen auspowern können. Die beiden historischen Treppenhäuser wurden im Rahmen der Sanierungsarbeiten ebenfalls nach aktuellen Brandschutzbestimmungen aufwändig saniert und die eisernen Treppen akkurat in leuchtenden Farben lackiert. Die ersten beiden Metallstiegen des zentralen, 123 Jahre alten Aufgangs haben Kresing und Bormann jedoch im ursprünglichen, reichlich patinierten Zustand belassen. Sie erinnern wohl auch daran, dass am Anfang jeder bunten Erfolgsgeschichte stets solide Arbeit und eine unverwüstliche Ausdauer stehen.


PM
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