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Startseite AktuellMösers Meinung: Über einen Kanzlerkandidaten Boris Pistorius
AktuellKolumneMeinung & KolumneMösers Meinung

Mösers Meinung: Über einen Kanzlerkandidaten Boris Pistorius

von Justus Möser 18. November 2024
von Justus Möser 18. November 2024
Boris Pistorius vor dem Kanzleramt / Montage: Pohlmann
32

Unser wohl ältester Mitarbeiter meldet sich zurück! Unsere Leserinnen und Leser lieben ihn oder sie lehnen ihn und seine Ansichten oft auch vehement ab. Genau wie sein historisches Vorbild macht „unser Justus“ aus seiner liberal-konservativen Weltanschauung keinen Hehl, und das schon seit inzwischen deutlich mehr als 100(!) Kolumnen, die bereits seit 2015 exklusiv bei der HASEPOST erscheinen.

Das hatten wir bislang noch nicht: 2x Möser innerhalb von 24 Stunden. Aber kann man eine Kolumne über den unmöglichen Kanzlerkandidaten Robert Habeck schreiben, ohne über den ungekrönten Kanzlerkandidaten Boris Pistorius zu schreiben? Scheinbar nicht, denn „unser Justus“ hat direkt nachgelegt. Nicht zuletzt weil das „Nein“ zur Kandidatur von „König Boris„, wie er in seiner Heimatstadt auch genannt wird, inzwischen kaum noch wahrnehmbar ist.

Guten Morgen,

nachdem sich die deutsche Bevölkerung und der Rest der Welt hoffentlich recht schnell von dem Schreck über die Nominierung Robert Habecks zum Kanzlerkandidaten der Grünen erholt hat, möchte ich die Aufmerksamkeit der geneigten HASEPOST-Leser am heutigen Montag auf ein viel spannenderes Thema lenken: Wer wird Kanzlerkandidat der SPD? Noch beansprucht der amtierende Bundeskanzler Olaf Scholz die Kandidatur für sich, aber seine unterirdischen Beliebtheitswerte, seine erwiesenermaßen große Schwierigkeit mit der Führung eines Kabinetts, seine immer mal wieder auftretenden Erinnerungslücken und sein kommunikatives Unvermögen disqualifizieren ihn ehrlich gesagt für diesen Anspruch. Es wäre eine Art von politischem Selbstmord, wenn die SPD nach drei derart desaströsen Regierungsjahren, wie sie gerade hinter uns liegen, wieder mit einem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz ins Rennen gehen würde. Es wäre zudem eine politische Bankrotterklärung und das Eingeständnis der absoluten politischen Ideenlosigkeit sowie des verzweifelten Festklammerns an der politischen Macht. Es wäre auch die Manifestation der Verkennung der politischen Realitäten und einer gewissen Abgehobenheit gegenüber den Sorgen und Nöten der Bevölkerung. Olaf Scholz hat in seiner Amtszeit als Bundeskanzler auf ganzer Linie versagt. In allen Politikbereichen, die er angefasst hat, außer vielleicht bei der Legalisierung von Cannabis. Was ich allerdings nicht unbedingt als Erfolg bezeichnen würde, weil sich seitdem vor allem bundesweit operierende Drogenhändlerbanden aufgrund der schwammigen Gesetzeslage die Hände reiben.

Aber sei’s drum. Die Frage, die sich im Moment aufdrängt, ist doch: Wer soll anstelle von Scholz im Februar 2025 als Kanzlerkandidat der SPD antreten? Personell ist die SPD im Moment leider nicht besonders gut aufgestellt und so läuft alles auf den Bundesverteidigungsminister hinaus, auf den ehemaligen Osnabrücker Oberbürgermeister Boris Pistorius. Dieser Mann hat trotz schwieriger Ausgangslage und in einem Kabinett, das im Grunde nichts auf die Reihe bekommen hat, zumindest die richtigen Weichen für eine Restrukturierung der Bundeswehr gestellt. Und er trifft bei seinen Aussagen fast immer den richtigen Ton, was man zum Beispiel von seiner Parteivorsitzenden Saskia Esken nicht unbedingt behaupten kann. Mit Boris Pistorius hat die SPD zumindest eine realistische Chance, gegen Friedrich Merz und die CDU/CSU nicht völlig sang- und klanglos unterzugehen. Bundesweit mehren sich die Stimmen, die Pistorius statt Scholz als Kanzlerkandidaten der SPD fordern. Es stünde der Osnabrücker SPD, aus deren Reihen dieser Mann stammt, gut zu Gesicht, in dieser Personalangelegenheit rechtzeitig Flagge zu zeigen. Nicht nur aus Loyalität gegenüber Boris Pistorius, ohne dessen Wirken die Osnabrücker SPD wahrscheinlich schon im einstelligen Bereich liegen würde, sondern vor allem auch, um den Wählern zu zeigen: Wir haben verstanden! Wir werden nicht mehr länger zusammen mit den Grünen eine unverantwortliche ideologiegetriebene Politik verfolgen, sondern wir werden in Zukunft wieder mehr daran arbeiten, daß es den Bürgern in Deutschland, vor allem auch den arbeitenden Bürgern, für die wir einst angetreten sind, endlich mal wieder besser geht. Das wäre ein starkes und mutiges Zeichen der Osnabrücker SPD. Man wird ja wohl mal träumen dürfen!

Ihr

Justus Möser

Hier gibt es alle bislang erschienenen Kolumnen von Justus Möser.


[Gruß vom Herausgeber] Liebe Leserin, lieber Leser, schön, dass Sie es bis hier ganz unten geschafft haben. Ein paar Zeilen weiter finden Sie noch den obligatorischen Hinweis, dass gekennzeichnete Meinungsbeiträge stets ausschließlich die Meinung des Autors wiedergeben. Aber ich möchte diesem förmlichen Disclaimer noch etwas hinzufügen. Natürlich haben Sie, wie auch ich und jeder andere Leser, eine eigene Meinung. Vielleicht weicht Ihre Meinung fundamental von diesem oder einem anderen bei uns veröffentlichten Kommentar ab, vielleicht stimmen Sie aber auch vollkommen zu oder aber Ihre Meinung ist „irgendwo dazwischen“.
Vielleicht kann ein Kommentar in der Hasepost dabei helfen, neue Gedanken zu denken oder bestehende An- und Einsichten nochmals zu überdenken, dann haben wir und unsere Autoren etwas richtig gemacht und ganz generell zum Denken angeregt.

„Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.“ (C. G Jung)
Bitte denken Sie mehr, Ihr Heiko Pohlmann.


Als Kommentar, Kolumne, Meinungsbeitrag oder Satire gekennzeichnete Beiträge geben stets ausschließlich die Meinung des jeweiligen Autors wieder, nicht die der gesamten Redaktion.

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Justus Möser

Justus ist unser "ältester Mitarbeiter", seit 1720 wandelt er durch unsere Stadt - wobei er inzwischen eher "geistert". Sein Vertreter in der Gegenwart ist unser Autor Wolfgang Niemeyer, der sich in dieser Kolumne regelmäßig darüber Gedanken macht „was würde Möser dazu meinen“?

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