Aktuell 🎧Mit einer bunten Stadt in den Sommer - Marketing...

Mit einer bunten Stadt in den Sommer – Marketing Osnabrück GmbH will mehr für die Innenstadt werben

-

Es geht wieder los: Die Marketing Osnabrück GmbH (mO) hat sich personell wieder voll aufgestellt und blickt positiv in die Zukunft der Stadt Osnabrück. Zahlreiche Renovierungen und optische Aufhänger sollen in der warmen Jahreszeit und bei niedrigen Coronazahlen wieder viele Menschen in die Innenstadt locken.

Die Message heute sei eine positive, meint Mark Rauschen, L+T-Geschäftsführer und 2. Vorsitzender des Osnabrücker City Marketing e.V., denn: „Wir dürfen eigentlich fast alles wieder.“ Die Phase der Entbehrung hätten viele Geschäfte intensiv genutzt: „Während des unfreiwilligen Winterschlafes wurde mit Herzblut an Renovierungen und Neuerungen gearbeitet. Jetzt sind die Kunden zurück und das erfüllt uns alle mit Freude.“ Nun könne die Stadt wieder mit allen Sinnen erlebt werden. „Wir wollen diesen Mikrokosmos Stadt wieder erlebbar machen“, so Rauschen weiter.

Stadt soll bunt werden

Um den Besuchern beim Flanieren ein schönes Bild liefern zu können, bemühe man sich, die Stadt bunt werden zu lassen, erklärt Iris Pohl, Citymanagerin bei der mO. Dazu habe ihr neues voll aufgestelltes Team alte Blumenkübel in der Innenstadt reaktiviert und Sitzmöbel geschaffen. „Die neuen Sitzgelegenheiten in der Redlingerstraße und Oewer de Hase wurden nach dem gestrigen Aufbau schon gut benutzt“, freut sich Pohl. Ab der nächsten Woche wird dann auch die Herrenteichstraße bunt sein. Blumen und Schmetterlinge sollen als Überspannung auch diesen Teil der Innenstadt schön verzieren. Nachtbürgermeister Jakob Lübke ist stolz auf die neue Entwicklungskultur in der Stadt Osnabrück. Bei allen sei die Energie unfassbar hoch und die Freude bei den Besuchern groß. „Wenn wir stärker aus dieser Krise herauskommen, dann haben wir gewonnen.“

Mehr Werbung für Osnabrück

Auch in Politik und Verwaltung sei inzwischen abgekommen, dass für die eigene Stadt mehr geworben werden müssen, ergänzt Alexander Illenseer, Geschäftsführer der mO. „Der Osnabrücker darf ruhig mehr stolz auf seine Stadt und ihr erster Botschafter sein.“ Mit der Kampagne “Sommer in Osnabrück“ werbe man inzwischen über die regionalen Grenzen hinaus für die Osnabrücker Stadt. Für die Osnabrücker selbst wurde die Kampagne „Lebensfreu(n)de in Osnabrück“ ins Leben gerufen. „Das Thema Kampagnenfähigkeit wird in Osnabrück zunehmen müssen, ist allerdings zugleich auch eine Finanzfrage“, betont Illenseer.

Mehr für die Innenstadt werben wollen (v.l.n.r.): Alexander Illenseer, Mark Rauschen, Iris Pohl, Ruth Hethey (von der mO), Jakob Lübke und Julia Determann (von der mO)./ Foto: Maurice Guss

Wie erfolgreich für die Stadt geworben werden kann, zeige die während der Corona-Pause geschaffene Homepage “Osnabrück bringt’s“, die die regionalen Unternehmen unterstützt und präsentiert und zukünftig weiter ausgebaut werden soll, so Illenseer weiter. „Wir sind sehr zufrieden mit den bisherigen Besucherzahlen auf der Homepage. Ich glaube, dass “Osnabrück bringt’s“ die Plattform der Stadt werden kann.“ Um die Stadt zukünftig weiter attraktiver zu gestalten, erarbeitet die mO derzeit mit ihren regionalen Partnern ein Arbeitspaket für die nächsten Jahre. Darin enthalten seien zum Beispiel bessere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, ein besseres Leerstandsmanagement oder die Gestaltung möglicher neuer Events, lässt Illenseer einblicken. Zudem wolle die Stadt sich in naher Zukunft auf ein Sofortprogramm des Landes Niedersachsen bewerben, welches etwa 1,5 Millionen Euro zur Realisierung beitragen könnte.

„Die Leute sollen in die Stadt kommen“

Die aktuell niedrigen Coronazahlen stimmen Alexander Illenseer optimistisch, dass es mit der Stadt schon bald wieder aufwärts gehen könnte: „Die Leute sollen in die Stadt kommen.“ Bei den derzeitigen Coronazahlen könne mit einem sicheren Gefühl geshoppt und geschlendert werden. Ein weiterer Lockdown hingegen wäre finanziell kaum zu stemmen. „Das wäre quasi ein Oberschenkelhalsbruch“, meint Illenseer.

Mark Rauschen nimmt nun das Positive mit aus der Krise: „Wir können Krise! Wir haben uns immer angepasst und eingestellt, nun können die Kunden wieder sicher zu uns kommen.“ „Die Osnabrücker Innenstadt ist ein Ort der Begegnung und kann das nun auch wieder sein“, so Nachtbürgermeister Jakob Lübke abschließend.

Titelbild: Bunter werden soll die Osnabrücker Innenstadt – so wie hier in der Redlingerstraße. / Foto: Maurice Guss



Maurice Guss
Maurice Guss ist seit dem Herbst 2019, erst als Praktikant und inzwischen als fester Mitarbeiter, für die Redaktion der HASEPOST unterwegs.

aktuell in Osnabrück

Diskussion um Kunsthalle: Katharina Pötter verweist auf hohe Kosten und geringe Besucherzahlen

Katharina Pötter schlägt in ihrem Sofortprogramm vor, einen "Dritten Ort" anstelle der heutigen Kunsthalle einzurichten. Für Ihren Vorschlag erntet...

Osnabrück: Lkw überrollt 10-jähriges Mädchen

Rettungswagen (Symbolbild) Am Donnerstagmorgen (16. September) wurde eine 10-jährige Schülerin auf dem Ickerweg von einem Lkw überrollt und dabei verletzt....




Brinkhaus: Merz wird nach Wahl Mitglied der Bundesregierung

Foto: Friedrich Merz, über dts Berlin (dts) - Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus sieht seinen Parteifreund Friedrich Merz (beide CDU) nach...

Gesamtmetall will Rückkehr zur Atomkraft

Foto: Atomkraftwerk, über dts Berlin (dts) - Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Stefan Wolf, ist für eine Rückkehr zur...

 

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion

Hasepost Zeitung für Osnabrück

Kostenfrei
Ansehen