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Migration und Vielheit in Osnabrück entdecken – Studierende der Uni Osnabrück gestalten Open Air-Ausstellung mit

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Eine neue Open Air-Ausstellung im Osnabrücker Stadtbild vermittelt ab Samstag, 12. Juni, an acht Stationen multiperspektivische Blicke in die Migrationsgeschichte der Stadt Osnabrück. / Foto: Universität Osnabrück

Ab Samstag (12. Juni) kann eine neue Open Air-Ausstellung in Osnabrück entdeckt werden! Das Museumsquartier Osnabrück hat dafür mit Studierenden der Universität zusammengearbeitet. 

Eine neue Open Air-Ausstellung im Osnabrücker Stadtbild vermittelt ab Samstag, 12. Juni, an acht Stationen multiperspektivische Blicke in die Migrationsgeschichte der Stadt Osnabrück. An der Ausstellung „Un.eindeutig Zuhause – Diverse Stadtgeschichten in Osnabrück“ vom Museumsquartier Osnabrück haben auch Studierende der Universität Osnabrück mitgewirkt. Die Stationen stehen noch bis zum 15. Oktober 2021 im öffentlichen Raum und werden von umfangreichen digitalen Inhalten begleitet.

Mitarbeit von Studierenden

Die Ausstellung basiert unter anderem auf einem Seminar, das Studierende der Migrationsforschung und des Masterstudiengangs „Kunst & Kommunikation“ besucht haben. Seminarleiterin Rikke Gram von der Universität Osnabrück: „Eine Station an der Mensa Schloßgarten beispielsweise befasst sich mit der Black Community in Osnabrück. Wir haben mit Schwarzen Osnabrücker:innen über ihre Lebensgeschichten, ihre Wahrnehmung der ‚Friedensstadt‘ und Zukunftsperspektiven für eine bessere Gesellschaft gesprochen.“

Osnabrück verstehen

Neben Rikke Gram ist auch Laura Hartmann, Museumslotsin für diversitätssensible Vermittlung am Museumsquartier Osnabrück, für die Ausstellung verantwortlich: „In unserer Ausstellung geht es um Wissen und Gefühle, um das Infragestellen von Gewohnheiten, um Stadt-Verstehen und Stadt-Veränderung – und um das Statement, dass Vielheit eine Herausforderung ist, die uns alle reicher werden lässt.“

Station am Schloss

In einer Station im Schloßinnenhof wird das Fotoprojekt „COMMON GROUND. A trip down memory lane” von internationalen Studierenden der Uni Osnabrück ausgestellt. Die Studierenden aus dem Ausland wurden gebeten, die Orte in Osnabrück zu fotografieren, an denen sie sich besonders wohl fühlen, aber auch Orte, an denen ihnen kulturelle Unterschiede und Konflikte begegnet sind.

Digitale Vernetzung

Weitere Stationen thematisieren Lebensrealitäten zwischen Deutschland und der Türkei, das zivilgesellschaftliche Engagement der Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger oder die Geschichte der Asylsuche in Osnabrück. Die Standorte aller acht Stationen für einen etwa anderthalbstündigen Spaziergang finden Sie online. An den Stationen führen QR-Codes zu weiteren Informationen.

„Un.eindeutig Zuhause“ wird gefördert von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und der Stiftung Niedersachsen.



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