# Merz will strategische Partnerschaft mit Indien deutlich ausbauen Datum: 12.01.2026 08:51 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://www.hasepost.de/merz-will-strategische-partnerschaft-mit-indien-deutlich-ausbauen-675309/ --- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die Beziehungen zwischen Deutschland und Indien deutlich ausbauen. Nach einem Treffen mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi in Ahmedabad betonte er das „fundamentale Interesse“ Deutschlands an einer vertieften Zusammenarbeit und sprach von Indien als „Wunschpartner“. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die bilateralen Beziehungen zu Indien deutlich vertiefen. Daran habe man ein „fundamentales Interesse“, sagte er am Montag nach einem Treffen mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi in Ahmedabad im Bundesstaat Gujarat. ## Indien als „Wunschpartner“ Deutschlands „So wichtig Europa und die transatlantischen Beziehungen für uns Deutsche bleiben: Wir müssen heute ein weiteres, ein größeres Netz an Partnerschaften knüpfen – und zwar schnell und mit langem Atem zugleich“, sagte Merz. Indien sei dabei ein „Wunschpartner“ für Deutschland. Als Beispiel nannte der Kanzler die verteidigungspolitische Zusammenarbeit, den Ausbau der zivilen wirtschaftlichen Beziehungen oder die Zusammenarbeit in zentralen Bereichen wie kritische Mineralien und künstliche Intelligenz. ### Günstige Voraussetzungen für engere Zusammenarbeit „Die Voraussetzungen für unsere erneuerte und vertiefte Partnerschaft, sie könnten kaum besser sein als gegenwärtig“, fügte der Kanzler hinzu. „Deutschland als der einwohnerstärkste und wirtschaftlich stärkste Staat der Europäischen Union und Indien als die größte Demokratie der Welt. Uns verbinden grundlegende Werte.“ ### Erste große Asienreise von Merz Der Besuch in Indien ist die erste große Asienreise von Merz im Rahmen seiner Kanzlerschaft. Es gilt als Signal, dass er diese in Indien und nicht in China absolviert. Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, 12. Januar 2026 08:51. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück