Landkreis Osnabrück Menschen nicht im Dunkeln sitzen lassen: Caritas Osnabrück fordert...

Menschen nicht im Dunkeln sitzen lassen: Caritas Osnabrück fordert mehr Geld für Strom

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Damit Menschen mit Energieschulden im Herbst und Winter nicht im Dunkeln sitzen müssen, fordert der Caritasverband für die Diözese Osnabrück, die tatsächlichen Ausgaben für Energie bei den Sozialleistungsbezügen zu berücksichtigen. Zudem sollten die Hürden für Stromsperren erhöht und einkommensschwache Haushalte durch kostenlose Energiesparberatungen unterstützt werden.

Die Mitarbeiter der Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft (CAD) führen regelmäßig kostenlose Stromsparchecks in einkommensschwachen Haushalten in Stadt und Landkreis Osnabrück durch. Auch sie machen die Erfahrung, dass die Stromkosten die Haushaltskasse stark belasten, vor allem in Wohnungen, in denen auch Warmwasser mit Strom aufbereitet wird. Die Stromsparhelfer der CAD geben Betroffenen konkrete Empfehlungen. „Wir besuchen die Menschen in ihrem Zuhause und machen zuerst eine Bestandsaufnahme: Welche Elektrogeräte und Lampen gibt es? Wie oft werden diese genutzt?“ erklärt Stromsparhelferin Martina O. Bei einem zweiten Hausbesuch bringen sie Energiesparartikel, wie beispielsweise Steckdosen mit Schalter, Strahlregler für den Wasserhahn oder LED Leuchten mit. „Das bringt dann schon eine ordentliche Ersparnis“, weiß die Stromsparhelferin. Zudem gibt es einen individuellen Auswertungsbericht und Hinweise, wie man seinen Stromverbrauch senken kann. „Viele wissen nicht, dass das Kurzprogramm bei der Waschmaschine zwar nur kurz läuft, dafür aber besonders viel Strom frisst, weil in kurzer Zeit eine hohe Temperatur erzeugt wird“. Mit den Tipps der Stromsparhelfer können Haushalte mit zwei bis drei Personen jährlich etwa 110 Euro einsparen.

Stromkosten steigen

Die Kosten für die Energieversorgung steigen seit Jahren, durch die Coronakrise verschärft sich das Problem weiter: „In Zeiten von Homeschooling und Kurzarbeit verbringen die Menschen viel mehr Zeit zu Hause. Daher steigt auch der Bedarf an Haushaltsenergie“, weiß Maria Keiser-Scheer, Referentin für Arbeitsmarktpolitik beim Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. „Wenn am Jahresende plötzlich große Beträge nachgezahlt werden müssen, weil die monatlichen Abschläge den gestiegenen Stromverbrauch nicht decken, können einkommensschwache Haushalte schnell in finanzielle Schwierigkeiten kommen“, erklärt Keiser-Scheer. Energieversorger können schon vier Wochen nach einer Mahnung mit Ankündigung den Strom abschalten. „Die Energieversorgung von Haushalten muss verlässlich gewährleistet werden“, betont Maria Keiser-Scheer.

Symbolbild: Elektrizität. / Quelle: Technology photo created by tascha1 – www.freepik.com.

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