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Mehr Natur auf die Firmengelände — Kostenlose Beratung von WIGOS, oleg und Naturschutzstiftung kommt gut an

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Viele Unternehmen im Osnabrücker Land haben den Wunsch, sich im Bereich Umweltschutz zu engagieren. Die Wirtschaftsförderung WIGOS, die Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft oleg und die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück haben daher eine kostenlose Beratung entwickelt.

Seit Anfang des Jahres unterstützen die Wirtschaftsförderung WIGOS, die Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft oleg und die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück gemeinsam mit der Fachfirma BioConsult aus Belm Firmen, die ihr Gelände naturnah (um-)gestalten wollen. Die Unternehmen NEUERO Industrietechnik für Förderanlagen GmbH und IT-Service MEDATA GmbH aus Melle haben diese Möglichkeit genutzt und sind zufrieden: „Wir haben viele wertvolle Anregungen erhalten“, so Stephanie Monteiro Kisslinger, Marketingleiterin der Firma NEUERO. Auch Andrea Schluch, Marketingassistentin bei MEDATA, zieht eine positive Bilanz: „Der Blick von Fachleuten auf das vorhandene Gelände zeigt ganz neue Perspektiven auf.“

Positiven Einfluss üben

Ziel der Beratungen sei es, Firmen dafür zu sensibilisieren, wie sie in ihrem direkten Umfeld positiven Einfluss auf die Artenvielfalt und die ökologische Vernetzung von Biotopen nehmen könnten, schildert Bärbel Echelmeyer, stellvertretende Geschäftsführerin der Naturschutzstiftung. Sie macht den Unternehmen Mut, sich in diesem Bereich zu engagieren: „Oft machen schon ganz kleine Maßnahmen wie Nisthilfen, naturnahe Hecken oder eine insektenfreundliche Nachtbeleuchtung den entscheidenden Unterschied“, so ihre Erfahrung. Doch viele Unternehmen seien auch bereit, größere Maßnahmen anzugehen, wie etwa naturnahe Kleingewässer oder Dachbegrünungen.

Umgestaltung der Firmengelände

Für Andre Schulenberg vom UnternehmensService der WIGOS profitiert nicht nur die Natur, sondern auch das jeweilige Unternehmen selbst von der Umgestaltung der Firmengelände. „Unsere Gesellschaft ist in den vergangenen Jahren deutlich umweltbewusster geworden“, so seine Einschätzung. Das Engagement für Klima- und Umweltschutz führe für die Firmen zu einem Imagegewinn, was sich etwa bei der Mitarbeiterbindung oder der Fachkräftegewinnung positiv bemerkbar mache. Ein weiterer Aspekt sei die Vorsorge gegen die Klimaveränderungen, beschreibt Henning Zimmann von der oleg: „Eine an den Bedürfnissen der Umwelt ausgerichtete Gestaltung des Firmengeländes ist in aller Regel auch resilienter im Hinblick auf Wetterextreme, die zukünftig immer häufiger auftreten werden.“

Kompetente Beratung

Das Unternehmen NEUERO Industrietechnik für Förderanlagen, ein international tätiger Spezialist für die pneumatische Schiffsentladung und mechanische Schiffsbeladung, nahm die Beratung mit einem ganz konkreten Wunsch in Anspruch: „Wir hatten die Idee zur Gestaltung eines naturnahen Bereiches entlang unseres Regenrückhaltebeckens, doch bisher noch keine Erfahrung auf diesem Gebiet“, skizziert Helmut Stolle bei Neuero. Bei MEDATA sollte neben einer vorhandenen Blühwiese, der natürlichen Bepflanzung und den Bienenstöcken ein weiterer Mehrwert für Flora und Fauna im Umfeld entstehen. „Außerdem sollen unsere Mitarbeiter weitere Möglichkeiten bekommen, ihre Pausen entspannt im Grünen zu verbringen“, berichtete Andrea Schluch. Ein großes Lob gab es für die Umsetzung der Beratung durch Dr. Birgit ten Thoren, Sonja Nitz und Alina Kerbervon BioConsult: „Die Expertinnen waren kompetent, ideenreich und haben unsere Wünsche ausgesprochen kreativ umgesetzt“, so das Fazit der Unternehmen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Beratung gibt es beim UnternehmensService der WIGOS, Andre Schulenberg, Telefon 0541 501 4703 oder E-Mail schulenberg@wigos.de. Die Umsetzung der Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung des Firmengeländes können unter bestimmten Voraussetzungen durch das Programm „Inno-OS“ der WIGOS gefördert werden.

Titelbild: Begehung bei der Firma Neuero in Melle (von links): André Schulenberg (WIGOS), Henning Zimmann (oleg) Alina Kerber und Dr. Birgit ten Thoren (beide BIO-CONSULT Gesellschaft für Umweltplanung und -beratung bR, Belm), Stephanie Monteiro Kisslinger und Helmut Stolle (beide NEUERO Industrietechnik für Förderanlagen GmbH, Melle) und Bärbel Echelmeyer (Geschäftsführung Naturschutzstiftung)./ Foto: WIGOS / Eckhard Wiebrock

PM
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