Konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Kriminalität, statt bloßer Symbolpolitik fordern die Jungen Liberalen in einer Reaktion auf die Forderung der Osnabrücker CDU nach mehr Kameraüberwachung, die diese in der vergangenen Woche anlässlich der steigenden Einbruchszahlen in Osnabrück aufgestellt hat (HASEPOST berichtete).

Die Kreisvorsitzende Tanja Josefa Figlus erklärt hierzu: „Wir brauchen eine stärkere Polizeipräsenz in den Stadtteilen, mehr Wachsamkeit in der Bevölkerung und mehr Prävention. Dazu gehören gut beleuchtete Straßen ebenso wie Maßnahmen von Privatpersonen, etwa die Installation von Bewegungsmeldern. Wir JuLis halten es für richtig, dass die Osnabrücker Polizei das Vorgehen gegen Einbrecher bereits vor Monaten zu einem Arbeitsschwerpunkt erklärt hat. Die einzelnen Maßnahmen müssen noch stärker kommuniziert und umgesetzt werden“, so Figlus.

Die JuLi-Kreisvorsitzende erklärt weiter: „Die CDU hat zur Bekämpfung von Einbrüchen mehr Videoüberwachung gefordert [Ergänzung der Redaktion: Die Osnabrücker CDU hatte vor allem auch mehr Polizei gefordert und Landesinnenminister Boris Pistorius kritisiert]. Das halten wir für Aktionismus. Möchte die CDU ganze Straßenzüge überwachen? Die Union muss klarstellen, was sie mit dieser pauschalen Forderung konkret meint und wo der Nutzen für mehr Sicherheit liegen soll. Eine Totalüberwachung á la 1984 wollen wir in unserer Stadt nicht.

Die einzelnen Maßnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen müssen sich im Frühjahr 2017 an der Entwicklung der Einbruchszahlen in der polizeilichen Kriminalstatistik messen lassen.“

Wir fragen unsere Leser:

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