Aktuell 🎧Manuel Gava ist Bundestagskandidat der SPD für Osnabrück

Manuel Gava ist Bundestagskandidat der SPD für Osnabrück

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Die SPD Osnabrück-Stadt schickt Manuel Gava als Kandidat für die Bundestagswahl ins Rennen. Sollte er gewählt werden, will er sich für eine „Reichensteuer“, eine Bürgerversicherung und vor allem transparente Arbeit im Bundestag einsetzen.

Nachdem die Aufstellungsversammlung in Präsenz zum Schutz der Mitglieder zwei Mal abgesagt werden musste, haben die Delegierten der SPD Osnabrück, Belm, Hagen a.T.W., Georgsmarienhütte, Hasbergen und Wallenhorst Manuel Gava in einer digitalen Aufstellungsversammlung mit anschließender Briefwahl mit 90 Prozent der Stimmen zu ihrem Bundestagskandidaten gewählt.

Vertrauen der Mitglieder

„Ich bedanke mich für das große Vertrauen unserer Mitglieder vor Ort. Mit diesem starken Ergebnis im Rücken möchte ich einen engagierten Wahlkampf führen, um mich in Berlin nach der Bundestagswahl für die Menschen aus Osnabrück, Belm, Hagen a.T.W., Georgsmarienhütte, Hasbergen und Wallenhorst einzusetzen“, so Manuel Gava, offizieller Kandidat der SPD für den Wahlkreis 39.

Gava für „Reichensteuer“

In seiner Rede an die Delegierten geht Gava auch auf inhaltliche Schwerpunkte ein. So sieht der Vertriebsleiter aus dem Groß- und Außenhandel Nachholbedarf im Bereich der betrieblichen Mitbestimmung, einer Stärkung verbindlicher Tarifverträge, einer Ausbildungsgarantie und dem Umbau unserer Wirtschaft für eine digitale und klimaneutrale Zukunft. „Wir brauchen zudem eine deutliche steuerliche Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen und dafür eine stärkere Besteuerung von besonders hohen Einkommen ab 200.000 Euro Jahresgehalt. Ein gutverdienender Facharbeiter oder eine Softwareentwicklerin sind in der Regel keine Spitzenverdienenden und sollten daher auch nicht so besteuert werden“, ergänzt Gava.

„Bürgerversicherung“ für alle

Zudem möchte er sich in Berlin für eine Bürgerversicherung einsetzen, in die alle einzahlen, um das Gesundheitssystem mit erster und zweiter Klasse zu überwinden. Gesundheit dürfe auf keinen Fall vom Geldbeutel abhängen und müsse sich an den Bedürfnissen der Versicherten und Leistungsträgerinnen im Gesundheitssystem ausrichten und nicht an Interessen von Großkonzernen, die am jetzigen System prächtig verdienen.

Für transparente Arbeit

Für eine transparente Arbeit als Abgeordneter des Deutschen Bundestags fordert Gava ein strenges Lobbyregister, in dem Treffen mit Vertretern von Lobbyorganisationen dokumentiert werden müssen. Gava möchte hier mit einem positiven Beispiel vorangehen: „Als Abgeordnete müssen wir eindeutig zeigen, dass Politik nicht bestechlich ist und es uns um die Zukunft unserer Bürgerinnen und Bürger geht. Ich werde daher jedes Treffen mit Organisationen festhalten und meine Gesprächspartner vorher darüber informieren.“

Nebeneinkünfte offenlegen

Außerdem müssten jegliche Nebeneinkünfte ab dem ersten Cent veröffentlicht werden. Er grenzt sich damit von der Forderung der CDU/CSU ab, Nebeneinkünfte erst ab 100.000 Euro zu veröffentlichen. Er werde keinerlei Nebeneinkünfte behalten, sondern die gesamte Summe offenlegen und spenden. Auch werde Gava Aktienbesitz und Unternehmensbeteiligungen transparent veröffentlichen.

Manuel Gava tritt als Bundestagskandidat für die SPD Osnabrück-Stadt an. / Foto: SPD Osnabrück-Stadt.

PM
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